Güterslohs neue Stadtwache startet mit modernem Stützpunkt im Rathaus
Julian KleinGüterslohs neue Stadtwache startet mit modernem Stützpunkt im Rathaus
Gütersloh führt neue Stadtwache ein, um Sicherheit in der Innenstadt zu stärken
Gütersloh hat eine neue kommunale Stadtwache ins Leben gerufen, um die öffentliche Sicherheit im Stadtzentrum zu erhöhen. Das Team wird von einem neu renovierten Bereich im Rathaus aus operieren, der die Zusammenarbeit der Beamten verbessern und Bürgern den Zugang erleichtern soll. Das Projekt umfasst Modernisierungen am Gebäude sowie einen Ausbau der Streifen in zentralen Bereichen.
Die Basis der Stadtwache wird rund 305 Quadratmeter in Rathaus I einnehmen. Der bisher ungenutzte Raum wurde zu offenen Büroflächen, Besprechungszimmern sowie Gemeinschaftsbereichen wie Sanitäranlagen, Umkleiden und einer Teeküche umgebaut. Zusätzlich werden 40 Quadratmeter an die Polizei vermietet, um die Zusammenarbeit der beiden Behörden zu intensivieren.
Auch Sicherheit und Energieeffizienz stehen im Fokus der Sanierung. Die Fassaden entlang der Berliner Straße und der Friedrich-Ebert-Straße erhalten teilweise ein Update, während der Außenbereich nahe der Berliner Straße eingezäunt und bestehende Vitrinen entfernt werden. Technische Aufrüstungen und moderne Ausstattung sollen den Arbeitsalltag unterstützen – stets unter Wahrung des ursprünglichen architektonischen Designs des Gebäudes.
Durch die zentrale Lage der Wache sollen Einsatzzeiten verkürzt und Bürgern eine sichtbarere Anlaufstelle geboten werden. Gemeinsame Streifen in der Innenstadt erhöhen die Präsenz der Ordnungskräfte, wirken abschreckend und stärken das Sicherheitsgefühl. Gleichzeitig plant der kommunale Ordnungsdienst, zusätzliches Personal einzustellen, um mehr Kontrollen durchzuführen und das Team der Stadtwache zu verstärken.
Das 1,67 Millionen Euro teure Projekt verbindet Arbeitsplatzmodernisierungen mit erweiterten Maßnahmen für die öffentliche Sicherheit. Nach Abschluss wird die Stadtwache von einem modernisierten Stützpunkt im Rathaus aus agieren – für mehr Effizienz und Bürgernähe. Die Änderungen tragen zudem zu langfristigen Energieeinsparungen und einer besseren Abstimmung zwischen den lokalen Behörden bei.






