30 March 2026, 14:22

Großrazzia auf der A2: Schwertransporte mit extremen Verstößen gestoppt

Ein Lastwagen fährt unter einer Brücke auf einer städtischen Straße, die von Gebäuden, Strommasten, Ampeln, Fahrzeugen und Grünflächen gesäumt ist, unter einem klaren blauen Himmel.

Großrazzia auf der A2: Schwertransporte mit extremen Verstößen gestoppt

Polizei und Zollbeamte führten zwischen dem 31. März und dem 1. April groß angelegte Kontrollen auf der Autobahn A2 durch. Im Fokus der Aktion standen Schwertransporte, bei denen mehrere schwere Verstöße aufgedeckt wurden. Unter den Feststellungen befand sich ein Lastwagen, der gefährlich überladen war, während andere Fahrzeuge wegen Missbrauchs von Kennzeichen oder Ordnungswidrigkeiten sanktioniert wurden.

Während der zweitägigen Überprüfungen hielten die Behörden 107 Fahrzeuge an und befragten 132 Personen. Neun Lkw durften aufgrund von Verstößen ihre Fahrt nicht fortsetzen.

Ein besonders schwerwiegender Fall ereignete sich gegen 0.30 Uhr, als ein Schwertransporter angehalten wurde. Der 61-jährige britische Fahrer transportierte eine Kabeltrommel auf einem Ladegestell. Zwar legte er eine Sondergenehmigung vor, diese galt jedoch nicht für die von ihm genutzte Strecke. Eine vor Ort durchgeführte Gewichtsprüfung ergab, dass das Fahrzeug insgesamt 118 Tonnen wog – eine Überschreitung des zulässigen Gewichts um 195 Prozent. Der Fahrer erhielt einen Bescheid über eine Ordnungswidrigkeit, durfte nicht weiterfahren, und der Transporter blieb auf dem Rastplatz Kolberg stehen.

Neben dem überladenen Lkw erstatteten die Beamten zwei Strafanzeigen wegen Kennzeichenmissbrauchs. Zudem stellten sie 39 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen verschiedener anderer Verstöße aus.

Offizielle Zahlen, wie viele deutsche Brücken in den letzten Jahren durch überladene Schwertransporte beschädigt oder vorübergehend gesperrt werden mussten, gibt es nicht.

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Die Kontrollen auf der A2 führten zu zahlreichen Sanktionen, darunter Bußgelder, Fahrverbote und Strafanzeigen. Die Behörden wiesen auf die Gefahren hin, die von überladenen Fahrzeugen – insbesondere für die Verkehrsinfrastruktur – ausgehen. Die Aktion unterstrich die anhaltenden Bemühungen, die Verkehrssicherheit auf wichtigen Routen zu erhöhen.

Quelle