30 April 2026, 08:18

Fritz Bauers Kampf für Gerechtigkeit: Dokumentarfilm zeigt sein juristisches Erbe in Solingen

Altes Buch mit dem Titel "Z.D. Nürnberg, Deutschland, 1791" und einem Erstausgabe-Stempel und handgeschriebenem Text auf seinen Seiten.

Fritz Bauers Kampf für Gerechtigkeit: Dokumentarfilm zeigt sein juristisches Erbe in Solingen

Neuer Dokumentarfilm über Fritz Bauers juristisches Erbe wird Ende Januar in Solingen gezeigt

Fritz Bauers Vermächtnis: Gerechtigkeit verjährt nicht untersucht, wie seine bahnbrechende Arbeit das deutsche Recht bis heute prägt. Die Vorstellung fällt mit dem bundesweiten Holocaust-Gedenktag am 27. Januar zusammen.

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Der Film wird am Montag, dem 30. Januar, im Kulturzentrum Cobra in Solingen gezeigt. Die Türen öffnen sich um 19:00 Uhr, im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion. Veranstalter sind die Evangelische Kirche in Solingen und das Max-Leven-Zentrum, die jährlich der Opfer des Holocaust gedenken.

Die Dokumentation zeichnet die Verfolgung von NS-Verbrechen von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart nach. Im Mittelpunkt steht Bauers Rolle als Frankfurter Generalstaatsanwalt im Jahr 1963, als er erstmals Verwaltungs- und Institutionenvertreter als Gehilfen des Mordes vor deutschen Gerichten anklagte. Aktuelle Prozesse zeigen, wie sein juristischer Ansatz bis heute wirkt.

Die Veranstaltung wird aus dem Bundesprogramm Demokratie leben! gefördert, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt wird. Nach der Premiere in Solingen ist im Februar ein begrenzter Kinostart in ganz Deutschland geplant.

Die Filmvorführung und die anschließende Diskussion beleuchten die juristischen Folgen von Verbrechen, die in Solingen begangen wurden. Bauers einst revolutionäre Methoden sind heute fester Bestandteil des deutschen Rechtssystems. Die Veranstaltung unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, historische Ungerechtigkeiten mit rechtlichen Mitteln aufzuarbeiten.

Quelle