FDP-Solingen befragt Bürger zur umstrittenen Radroute zwischen Ohligs und Mitte
Felix HoffmannFDP-Solingen befragt Bürger zur umstrittenen Radroute zwischen Ohligs und Mitte
FDP Solingen startet Umfrage zu geplanter Fahrradroute zwischen Ohligs und Mitte
Die Freie Demokratische Partei (FDP) in Solingen hat eine Online-Umfrage gestartet, um die Meinung der Bürgerinnen und Bürger zu einer geplanten Fahrradverbindung zwischen den Stadtteilen Ohligs und Mitte einzuholen. Bereits jetzt gibt es Bedenken, dass das Vorhaben zu Parkplatzknappheit führen könnte. Die Partei betont, dass eine Entscheidung nur gemeinsam mit den direkt Betroffenen getroffen werden dürfe.
Die geplante Radroute soll über die Viehbachtalstraße (L141n), die Kamper Straße, die Beethovenstraße und die Kronprinzenstraße führen. Durch die Umsetzung könnten jedoch bis zu 345 Parkplätze entlang der Strecke entfallen. Anwohner äußern Sorgen über zunehmenden Verkehr und zusätzlichen Parkdruck in der Gegend.
Horst Janke, Bezirksvertreter der FDP in Mitte, unterstrich, dass keine Entscheidung ohne die Einbindung der Betroffenen fallen solle. Carsten Raupach, stellvertretender verkehrspolitischer Sprecher der Partei, ergänzte, dass die Verkehrswende sowohl die Förderung des Radverkehrs als auch die Bedürfnisse autofahrender Anwohner berücksichtigen müsse.
Obwohl die FDP den Ausbau der Radinfrastruktur grundsätzlich unterstützt, lehnt sie Maßnahmen ab, die das Parken an Straßen komplett abschaffen würden. Der Online-Fragebogen bleibt weiterhin geöffnet; die Auswertung der Ergebnisse steht in den kommenden Wochen an. Jürgen Albermann, Fraktionsvorsitzender der FDP, bestätigte, dass die Partei nach Analyse der Rückmeldungen die Pläne prüfen und bei Bedarf Änderungen vorschlagen werde.
Die Umfrageergebnisse werden die weiteren Schritte der FDP zum Fahrradrouten-Projekt bestimmen. Sollte das Vorhaben umgesetzt werden, könnte es das Parken und den Verkehrsfluss in Ohligs und Mitte grundlegend verändern. Die Partei macht deutlich, dass mögliche Änderungen sowohl die Belange von Radfahrern als auch denen von Autofahrern gerecht werden müssten.






