Dormagens Endres-Brunnen wird zum offiziellen Heimatblickpunkt ernannt
Elias KochDormagens Endres-Brunnen wird zum offiziellen Heimatblickpunkt ernannt
Ein Brunnen in Dormagen ist offiziell als Heimatblickpunkt (Heimatlandmarke) ausgezeichnet worden – eine Ehrung für seinen Schöpfer, Werner Endres. Die feierliche Zeremonie fand am 18. März 2026 an der Ecke Römerstraße/Marktstraße statt, wo eine neue Stele enthüllt wurde, die an das Vermächtnis des Stifters erinnert.
Die Würdigung folgt dem Beschluss der Stadt aus dem Jahr 2023, den Endres-Brunnen als offizielles Wahrzeichen anzuerkennen und damit seine Bedeutung als Symbol für den Zusammenhalt Dormagens zu betonen.
Werner Endres, der 2022 verstorben ist, hatte den Brunnen so gestaltet, dass er die Stadtgrenzen und den Verlauf des Rheins widerspiegelt. Seit seiner Einweihung im Jahr 2007 steht das Kunstwerk für die Verbindung der Dormagener Stadtteile.
Endres war eng mit der Stadt verbunden: 1965 trat er bei der Bayer AG in Dormagen ein und engagierte sich über 40 Jahre lang im Stadtrat, wo er großes Ansehen genoss. Im Jahr 2004 wurden seine Verdienste offiziell gewürdigt, als er den Ehrenring der Stadt erhielt.
Bei der jüngsten Feier würdigte Bürgermeister Erik Lierenfeld Endres' lebenslange Verbundenheit mit Dormagen. Elisabeth Endres-Michel, die Witwe des Verstorbenen, erinnerte in bewegenden Worten an die Hingabe ihres Mannes für die Stadt. Auch ihr Enkel Joshua nahm an der Veranstaltung teil und unterstrich damit die familiäre Verbindung zu diesem besonderen Ort.
Die neue Stele und der Status als Heimatblickpunkt sorgen dafür, dass Werner Endres' Prägung Dormagens nicht in Vergessenheit gerät. Der Brunnen bleibt ein sichtbares Zeichen der städtischen Identität, geprägt von seiner Vision. Die Auszeichnung unterstreicht zudem die anhaltende Bedeutung lokaler Wahrzeichen für die Bewahrung der Gemeinschaftsgeschichte.






