Chabarowsk plant neue Schule und Gedenk-Kirche für Kriegsveteranen
Der Stadtrat für Stadtplanung in Chabarowsk hat Pläne für eine neue Schule und eine Kirche in der Stadt genehmigt. Die Schule im Stadtteil Orekhowaja Sopka wird Platz für 2.100 Schüler bieten und über moderne, inklusive Einrichtungen verfügen. Gleichzeitig entsteht in der Nähe des Amur-Brücken-Zugangs zu Chabarowsk eine Kirche, die an den Sieg im Zweiten Weltkrieg erinnern soll.
Die neue Schule in Orekhowaja Sopka wird voraussichtlich rund vier Milliarden Rubel kosten. Ihr Design setzt auf Flexibilität und Innovation mit interaktiven Lernwerkzeugen und anpassbaren Klassenzimmern. Jüngere Schüler werden in Räumen unterrichtet, die nach Südosten ausgerichtet sind, um den ganzen Tag über viel natürliches Licht zu gewährleisten.
Barrierefreiheit ist ein zentrales Merkmal der Schule. Das Gebäude wird mit Rampen, Aufzügen und weiteren Einrichtungen für Schüler mit Behinderungen ausgestattet sein. Die Sicherheit wird durch zwei permanente Kontrollpunkte am Eingang gewährleistet. Grundschüler profitieren zudem von mehr Platz, da die Fläche pro Schüler von 2,5 auf 3,5 Quadratmeter erhöht wird.
Der Rat prüfte zudem Pläne für eine Kirche, die allen Heiligen der Russisch-Orthodoxen Kirche gewidmet ist. Dieser neue Gottesdienstraum soll an den Sieg im Zweiten Weltkrieg erinnern. Gelegen in der Nähe der Amur-Brücke, wird sie für jeden sichtbar sein, der in die Stadt einreist. Der Baubeginn ist für Juni 2026 geplant, die Fertigstellung soll bis November 2028 erfolgen.
Die Schul- und Kirchenprojekte stellen bedeutende Entwicklungen für Chabarowsk dar. Die Schule wird tausenden Schülern eine moderne, inklusive Bildung ermöglichen, während die Kirche als Wahrzeichen an die Kriegsgeschichte der Stadt erinnern wird. Beide Bauvorhaben sollen innerhalb der nächsten drei Jahre fertiggestellt werden.






