CDU Solingen wirft Stadtverwaltung Ignoranz nach Flutkatastrophe vor
Amelie FrankeCDU Solingen wirft Stadtverwaltung Ignoranz nach Flutkatastrophe vor
Pressemitteilung der CDU Solingen vom 10. September 2021 zeigt Spannungen zwischen Bezirksvertretern und Stadtverwaltung auf
Die CDU Solingen hat in einer Pressemitteilung vom 10. September 2021 die angespannte Situation zwischen lokalen Bezirksvertretern und der Stadtverwaltung thematisiert. Die CDU-Fraktion kritisierte, dass ein Treffen zur Aufarbeitung der Flutschäden vom Juli unzureichend vorbereitet worden sei – mit der Folge, dass die Vertreter aus Burg/Höscheid ohne Antworten blieben.
Mitte August hatte die örtliche CDU eine detaillierte Liste mit Fragen an das Bezirksverwaltungsamt übermittelt. Die Antworten wurden bis zum 9. September angefordert, rechtzeitig vor dem anberaumten Termin. Im Mittelpunkt standen die umfangreichen Schäden durch die Flut sowie die notwendige Unterstützung für die betroffenen Anwohner.
Bei dem Treffen stellten die Bezirksvertreter jedoch überrascht fest, dass keine zuständigen Mitarbeiter der Verwaltung anwesend waren, um ihre Anliegen zu klären. Der CDU-Sprecher kritisierte scharf die voraussichtlichen Ausreden der Verwaltung und warf ihr vor, den Bezirksrat bewusst zu ignorieren. Zudem äußerte er Frustration darüber, dass die Stadt es versäumt habe, die Gremien angemessen über die Lage zu informieren.
Die CDU-Fraktion betonte ihre Rolle als erste Anlaufstelle für die betroffenen Bürger und unterstrich, wie dringend klare Antworten und konkrete Hilfen benötigt werden, um den Menschen in der Bewältigung der Flutfolgen zur Seite zu stehen.
Für die Zukunft fordert die CDU eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Bezirksrat und Verwaltung. Ziel sei es, durch bessere Kommunikation und Vorbereitung ähnliche Probleme künftig zu vermeiden. Die Pressemitteilung hebt abschließend die Bedeutung hervor, die Flutschäden zügig und wirksam zu beheben.






