22 March 2026, 10:16

Bundesweite Aktionswoche gegen Rassismus startet mit 3.600 Veranstaltungen im März 2026

Eine Gruppe von Menschen mit Masken, die eine Fahne tragen, geht eine Straße entlang, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfählen, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, was auf eine Protestaktion gegen Rassismus hinweist.

Bundesweite Aktionswoche gegen Rassismus startet mit 3.600 Veranstaltungen im März 2026

Bundesweite Kampagne gegen Rassismus und Rechtsextremismus vom 16. bis 29. März 2026

Vom 16. bis 29. März 2026 findet eine bundesweite Aktionswoche gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien statt. Über 3.600 Veranstaltungen – von Workshops bis zu Festivals – bringen Menschen unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus" zusammen. Ein Höhepunkt ist die kostenlose Dokumentation "Das deutsche Volk" in Duisburg, die sich mit den Folgen des Hanauer Anschlags und dem Kampf der Angehörigen um Gerechtigkeit befasst.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus bieten tausende Aktivitäten in ganz Deutschland. Allein in Nordrhein-Westfalen sind 73 Veranstaltungen geplant, darunter 20 in Mönchengladbach und 42 in Berlin-Pankow. Städte wie Bottrop eröffnen die Reihe mit Podiumsdiskussionen zu Rassismus im Sport und Fotoaktionen wie "Pink gegen Rassismus". Flensburg organisiert Stadtführungen zur Integration, mehrsprachige Lesungen und gemeinsame Mahlzeiten, während Potsdam Kurzfilme zu Migration und Identität zeigt.

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Duisburg: Dokumentarfilm über die Opfer von Hanau Am 24. März 2026 zeigt das Filmforum Duisburg (Dellplatz 15) den Dokumentarfilm "Das deutsche Volk" von Marcin Wierzchowski. Die Produktion begleitet über vier Jahre hinweg Angehörige der Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau – thematisiert werden Trauer, juristische Kämpfe und ihr Engagement gegen Rassismus. Einlass ist ab 17:15 Uhr, Beginn um 17:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung bis zum 22. März 2026 jedoch erforderlich.

Das Filmforum Duisburg steht exemplarisch für das übergeordnete Ziel der Kampagne: Empathie, Dialog und gesellschaftliche Verantwortung zu stärken. Die Veranstalter*innen rufen dazu auf, sich vor Ort und bundesweit einzubringen, um Diskriminierung entgegenzutreten und Solidarität zu fördern.

Zwei Wochen für Bildung, Kunst und Austausch Die Initiative verbindet Communities durch Bildungsangebote, kulturelle Formate und Diskussionen. Kostenlose Veranstaltungen wie die Duisburger Filmvorführung sollen das Bewusstsein für die Folgen von Rassismus schärfen und das Andenken an die Opfer wahren. Mit tausenden geplanten Aktionen will die Kampagne den gesellschaftlichen Zusammenhalt gegen Extremismus und Ungleichheit stärken.

Quelle