Bothe warnt in Neujahrsansprache vor globalen Krisen und ruft zu Zusammenhalt auf
Julian KleinBothe warnt in Neujahrsansprache vor globalen Krisen und ruft zu Zusammenhalt auf
Andreas Bothe, Regierungspräsident von Münster, hielt seine Neujahrsansprache im Rahmen eines Empfangs mit musikalischer Untermalung und traditionellen Feierlichkeiten. Auf dem Programm standen Auftritte des Blasorchesters des Gymnasiums Paulinum sowie von Kinderchören der katholischen Pfarrgemeinde Liebfrauen-Überwasser. Auch Vertreter der Schornsteinfeger-Innung waren anwesend und brachten wie üblich ihre Glückwünsche für das kommende Jahr mit.
Bothe eröffnete seine Rede mit einem Blick auf die internationalen Krisen, die den Beginn des Jahres 2026 prägen. Er verwies auf Russlands anhaltenden Angriffskrieg gegen die Ukraine und den Terroranschlag vom 7. Oktober 2023, die beide tiefgreifende Spuren in der globalen Sicherheitslage hinterlassen hätten. Aktuelle Entwicklungen in Venezuela sowie der großflächige Stromausfall in Berlin unterstrichen zudem die Verwundbarkeit und Verflochtenheit moderner Gesellschaften.
Der Regierungspräsident betonte die Bedeutung der Rechtsstaatlichkeit und das Bekenntnis der Bezirksregierung Münster zu Transparenz und Bürgerbeteiligung. Die Behörden arbeiteten eng zusammen, um nach dem Berliner Blackout die Widerstandsfähigkeit kritischer Infrastrukturen zu stärken, so Bothe.
Mit Blick auf die Zukunft äußerte sich Bothe optimistisch über die wirtschaftliche und energetische Entwicklung der Region. Er verwies auf Fortschritte beim Ausbau erneuerbarer Energien und die Bemühungen, Schlüsselbranchen der Industrie zu erhalten. In seiner Ansprache kündigte er zudem Höhepunkte des Jahres 2026 an, darunter Münsters Beteiligung an der Grünen Woche in Berlin und dem Techland-Gipfel, die das Profil des Regierungsbezirks schärfen sollen.
Zum Abschluss rief Bothe zu Zusammenhalt, Solidarität und gemeinsamer Verantwortung auf. Angesichts der Herausforderungen der Zeit appellierte er an alle, geschlossen dagegenzuhalten. Sein Plädoyer unterstrich die Notwendigkeit gemeinschaftlichen Handelns in einer zunehmend unsicheren Welt.






