Betrügerischer Immobilienhändler nutzt muslimische Familien in Minnesota aus
Felix HoffmannBetrügerischer Immobilienhändler nutzt muslimische Familien in Minnesota aus
Eine Jury hat Chadwick Banken für schuldig befunden, gegen den Minnesota Human Rights Act verstoßen zu haben. Der Vorwurf lautet, dass er muslimische Hauskäufer in den Twin Cities durch betrügerische Methoden ausgenutzt hat. Banken überredete mehr als 150 Familien, direkt von ihm Häuser zu kaufen. Dabei nutzte er einen Ratenkaufvertrag, um die Käufer in unfaire Verträge zu locken. Er behauptete, dies ermögliche es ihnen, Banken und Zinszahlungen zu umgehen – im Einklang mit ihrem religiösen Glauben.
Sobald die Familien in der Falle saßen, erhöhte Banken die Preise und setzte sie vor die Tür. Zurück blieben Obdachlosigkeit und leere Konten. Die Ermittlungen und die Anklage wurden vom Büro des Generalstaatsanwalts Keith Ellison geführt. Ein weiterer Prozess ist für diesen Herbst angesetzt, bei dem es um drei weitere betroffene Kunden geht. Ein Richter muss nun entscheiden, wie viel Banken den geschädigten Familien zurückerstatten muss.
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