Betrüger erbeuten in Minsk Zehntausende mit perfider Erpressungsmasche
Julian KleinBetrüger erbeuten in Minsk Zehntausende mit perfider Erpressungsmasche
Betrugsmasche in Minsk: Opfer um hohe Geldsummen geprellt
In Minsk hat eine Betrugsmasche zahlreiche Opfer dazu gebracht, große Geldbeträge nach gefälschten Drohungen zu überweisen. Die Betrüger gaben sich als Ermittler aus und behaupteten, Familienmitglieder seien in Gefahr, wenn keine Zahlungen geleistet würden. Die Behörden haben inzwischen einen Kurier festgenommen, der mit der kriminellen Operation in Verbindung steht.
Der Betrug begann, als die Opfer Nachrichten von unbekannten Absendern erhielten. Darin wurde fälschlicherweise behauptet, Kriminelle hätten Zugang zu ihren persönlichen Daten. Die Betrüger gaben sich anschließend als Ermittler aus und warnten, dass Eltern verhaftet würden, wenn nicht sofort Geld überwiesen werde.
Ein Opfer sammelte fast 50.000 Rubel, indem es Ersparnisse der Familie zusammenkratzte und sich zusätzlich von einer anderen Person Geld lieh. Die Bargeldsumme wurde in dem Versuch übergeben, die angebliche Verhaftung abzuwenden.
Ein 29-jähriger Kurier aus einem Nachbarland reiste nach Minsk, um die Betrugsaktion durchzuführen. Nach der Übergabe des Geldes an einen Mittelsmann wurde er auf dem Weg zum Bahnhof festgenommen.
Mittlerweile wurde ein Strafverfahren wegen Betrugs eingeleitet. Der festgenommene Kurier ist Teil der laufenden Ermittlungen. Die Behörden untersuchen weiterhin das volle Ausmaß der kriminellen Machenschaften und die Folgen für die Opfer.






