15 May 2026, 22:20

Bergisch Gladbach will Strunde auf Zanders-Gelände renaturieren – Millionenförderung beantragt

Ein Miniaturmodell einer Stadtlandschaft mit einem Fluss, Gebäuden, Straßen und Text.

Bergisch Gladbach will Strunde auf Zanders-Gelände renaturieren – Millionenförderung beantragt

Bergisch Gladbach treibt Pläne zur Renaturierung der Strunde auf dem Zanders-Gelände voran

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Stadt Bergisch Gladbach setzt ihre Bemühungen fort, den seit langem verrohrten Fluss Strunde auf dem ehemaligen Industrieareal von Zanders wieder freizulegen und naturnah zu gestalten. Der Stadtrat hat nun einen Antrag auf Bundesförderung beschlossen, mit dem bis zu 80 Prozent der geschätzten Projektkosten in Höhe von 5,4 Millionen Euro gedeckt werden sollen. Lokale Politiker werben derzeit um Unterstützung, um die notwendige Rückendeckung aus Berlin zu erhalten.

Erst kürzlich beschloss der Stadtrat, sich dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ anzuschließen. Dieser Schritt ebnet den Weg für finanzielle Hilfen, um die Strunde – die jahrzehntelang unter der Erde verlief – wieder an die Oberfläche zu holen und ökologisch aufzuwerten. Gelingt das Vorhaben, könnte das Zanders-Gelände ein völlig neues Gesicht erhalten und deutlich an Attraktivität gewinnen.

Theresia Meinhardt, Vorsitzende der Grünen-Fraktion, ist überzeugt, dass die Renaturierung das Areal nachhaltig prägen wird. Auch Andreas Ebert, der stadtentwicklungspolitische Sprecher der SPD, zeigt sich optimistisch, dass die notwendigen Mittel bewilligt werden. Die endgültige Entscheidung über die Förderung trifft der Haushaltsausschuss des Bundestags voraussichtlich im vierten Quartal 2026.

Der lokale SPD-Vorsitzende Klaus W. Waldschmidt hat die Bergisch Gladbacher Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach aufgefordert, sich im Parlament für das Projekt starkzumachen. Bei einer Bewilligung von bis zu 4,32 Millionen Euro aus Bundesmitteln würde die Stadt die verbleibenden Kosten aus eigenen Rücklagen bestreiten.

Nun liegt das Schicksal des Projekts in den Händen des Haushaltsausschusses, der die Anträge ab dem vierten Quartal 2026 prüfen wird. Bei einer Zusage könnte die Wiederbelebung der Strunde nicht nur das Zanders-Gelände grundlegend verändern, sondern auch die finanzielle Belastung für die Stadt deutlich verringern. Ausschlaggebend wird sein, in den kommenden Monaten die nötige politische Unterstützung zu mobilisieren.

Quelle