13 June 2026, 20:17

Bergisch Gladbach sichert Gewerbeflächen im Industriegebiet West mit neuer Verordnung

Stadt Bergisch Gladbach sichert Zugang zum Isover-Gelände

Bergisch Gladbach sichert Gewerbeflächen im Industriegebiet West mit neuer Verordnung

Die Stadtverwaltung von Bergisch Gladbach hat eine neue Verordnung vorgeschlagen, um Gewerbeflächen im Industriegebiet West zu sichern. Damit würde die Stadt ein Vorkaufsrecht für ein 18,8 Hektar großes Areal erhalten, zu dem auch das Gelände von Saint-Gobain Isover gehört. Ziel der Maßnahme ist es, das langfristige Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu fördern.

Die geplante Verordnung betrifft Teile des Industriegebiets West zwischen der Innenstadt und Gronau. Dazu zählen das 11 Hektar große Saint-Gobain-Isover-Gelände, Flächen in der Nähe der Britannia Hütte sowie die Hermann-Löns-Straße. Einige Abschnitte des Isover-Areals liegen derzeit brach oder sind nur unzureichend erschlossen, was die Notwendigkeit einer zukunftsorientierten Planung unterstreicht.

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Die Verwaltung möchte die begrenzten Gewerbeflächen der Stadt schützen und die Beschäftigungsmöglichkeiten ausbauen. Das Isover-Gelände, das etwa halb so groß ist wie das Zanders-Areal, liegt zentral in Bergisch Gladbach. Saint-Gobain hat jedoch keine Pläne, das Grundstück zu verkaufen, und investiert weiterhin vor Ort.

Die Zahl der Beschäftigten auf dem Isover-Gelände hat in den letzten Jahren geschwankt: Nach einem Rückgang von 220 auf 60 Mitarbeiter ist sie mittlerweile wieder auf 75 gestiegen. Dennoch hält die Stadt die Verordnung für unerlässlich, um wichtige Entwicklungsflächen langfristig zu sichern.

Sollte die Verordnung verabschiedet werden, könnte Bergisch Gladbach das Saint-Gobain-Isover-Gelände bei Bedarf erwerben. Zudem würde sie sicherstellen, dass das Industriegebiet West weiterhin ein Zentrum für Wirtschaft und gewerbliche Aktivitäten bleibt. Die Stadt hofft, damit Arbeitsplätze und Gewerbeflächen für die kommenden Jahre zu sichern.

Quelle