27 April 2026, 14:22

Aldi Süd baut 1.250 Stellen am Hauptsitz ab – Digitalabteilung besonders betroffen

Liniengraph mit der Überschrift "Die Vorteile der gestiegenen Produktivität der letzten 35 Jahre sind nicht an die Mittelschicht gegangen" zeigt Produktivitätswachstum ohne entsprechende Gewinne für die Mittelschicht.

Aldi Süd baut 1.250 Stellen am Hauptsitz ab – Digitalabteilung besonders betroffen

Aldi Süd kündigt Abbau von 1.250 Stellen am Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr an

Der Großteil der Stellenstreichungen betrifft die Digitalabteilung des Handelskonzerns, Aldi DX, wo über 1.000 Arbeitsplätze wegfallen sollen. Das Unternehmen betont, dass keine betriebsbedingten Kündigungen geplant seien. Stattdessen werden Abfindungsangebote unterbreitet, um freiwillige Austritte zu fördern.

In den vergangenen Jahren hatte Aldi Süd seine IT-Aktivitäten deutlich ausgebaut. Auf dem Höhepunkt beschäftigte die Sparte mehr als 4.000 Mitarbeiter, was im November 2024 zur Gründung der eigenständigen Tochter Aldi DX führte. Diese war mit dem Aufbau eines standardisierten, globalen IT-Systems unter dem Projektnamen AHEAD beauftragt worden.

Nun zieht der Discounter seine interne Technologiebelegschaft zurück. Viele IT-Projekte sollen künftig mit weniger eigenen Mitarbeitern umgesetzt werden, während bestimmte Bereiche an externe Dienstleister ausgelagert werden. Der indische IT-Konzern Tata Consultancy Services wird seine Zusammenarbeit mit Aldi Süd ausbauen und bei der Modernisierung sowie Straffung der Technologieinfrastruktur unterstützen.

Von den Kürzungen betroffen ist nicht nur das Digitalteam. Auch bei Aldi International Services, der globalen Beschaffungsabteilung des Unternehmens, wird es im Rahmen der Umstrukturierung zu Stellenabbau kommen.

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Die Veränderungen markieren einen Strategiewechsel in der Technologieführung von Aldi Süd. Durch die Reduzierung interner IT-Ressourcen und die stärkere Einbindung externer Partner will der Konzern seine Systeme zukunftsfähig gestalten. Betroffenen Mitarbeitern wird die Möglichkeit geboten, das Unternehmen freiwillig mit einer Abfindung zu verlassen.

Quelle