12 March 2026, 06:21

Woolworth ruft Stretcherz-Spielzeuge wegen Asbestverdachts zurück

Ein unordentlicher Raum mit Abfällen wie Holzstöcken, Laken und anderen Gegenständen, die auf dem Boden verstreut sind, mit Bäumen im Hintergrund.

Asbest-Verschmutzung? Woolworth erweitert Spielzeug-Rückruf - Woolworth ruft Stretcherz-Spielzeuge wegen Asbestverdachts zurück

Woolworth ruft drei Spielzeugserien der Marke Stretcherz in ganz Australien wegen möglicher Asbestbelastung zurück. Betroffen sind unter anderem mit Sand gefüllte Figuren aus der Reihe Stretcherz Slammerz. Die Rückrufaktion erfolgte, nachdem Tests ergeben hatten, dass der Sand in den Spielzeugen Spuren von Asbest enthalten könnte. Woolworth hatte zunächst nur die Stretcherz Slammerz aus dem Verkauf genommen, weitete die Maßnahme später aber auf zwei weitere Produkte aus: das Stretcherz Street Smash Car und die Stretcherz Stretch Squad Dinos. Der Händler betont, dass bisher keine gesundheitlichen Vorfälle gemeldet wurden. Kundinnen und Kunden, die eines der betroffenen Spielzeuge erworben haben, können es in jeder Woolworth-Filiale gegen eine vollständige Rückerstattung zurückgeben. Alle drei Produktlinien sind mittlerweile bundesweit nicht mehr im Handel erhältlich. Das Unternehmen arbeitet daran, mögliche Risiken für Käufer und Kinder auszuschließen. Die Rückrufaktion erfolgt vorsorglich – bestätigte Fälle einer Belastung liegen nicht vor. Woolworth fordert die Kunden weiterhin auf, die Spielzeuge zurückzugeben, um jedes potenzielle Risiko durch den enthaltenen Sand auszuschließen.

AKTUALISIERUNG

Breiter Recall: Andere Einzelhändler und Expertenratschläge tauchen auf

Neue Berichte zeigen, dass auch andere Einzelhändler Stretcherz-Produkte aufgrund von Asbestbedenken zurückrufen und so den Umfang des Problems erweitern:

  • TK Maxx hat die Stretcherz Stretch Squad-Figuren in Deutschland aus dem Verkauf genommen.
  • Hema hat Asbest in mindestens einem Sandprodukt bestätigt, mit Verkäufen in Baden-Württemberg, Bayern und anderen Regionen.
  • Experten raten, kontaminierten Sand in einer Tüte zu versiegeln und ihn auf Recyclingzentren zu entsorgen.