Wohnungsnot in Bayern erreicht 2025 neuen Höhepunkt – doch eine Region trotzt dem Trend
Julian KleinWohnungsnot in Bayern erreicht 2025 neuen Höhepunkt – doch eine Region trotzt dem Trend
Die Wohnungsnot in Bayern verschärft sich weiter, wobei die Entwicklungen in den einzelnen Regionen unterschiedlich ausfallen. Während Oberbayern und Südbayern mit deutlichen Rückgängen beim Neubau zu kämpfen haben, zeigt die Oberpfalz eine leichte Besserung – allerdings bei weiterhin hohem Bedarf an Wohnraum in der gesamten Region. In Oberbayern ging der Wohnungsbau im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent zurück. Nur noch 15.575 Wohnungen wurden fertiggestellt, was auf einen zuvor bereits gesunkenen Anteil an Baugenehmigungen zurückgeht. Die Situation verschärft sich damit in einer Region, die ohnehin schon unter akutem Wohnungsmangel leidet.
Auch Südbayern verzeichnete 2025 einen weiteren Rückgang beim Neubau von Wohnraum. Die Nachfrage übersteigt das Angebot hier bei Weitem, was die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt zusätzlich belastet. Ohne eine breite Erholung der Bauaktivitäten wird sich der Mangel an neuem Wohnraum voraussichtlich weiter verschärfen.
Ein Gegenbeispiel bildet die Oberpfalz: Dort entstanden 2025 insgesamt 5.101 Wohnungen – 272 mehr als im Vorjahr. Damit verzeichnete die Region eine leichte Verbesserung beim Wohnungsbau, die jedoch den generellen Trend in Bayern nur bedingt abmildert. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich die Wohnungsmarktsituation in Bayern weiterhin kritisch entwickelt. Während einige Regionen wie die Oberpfalz kleine Fortschritte machen, bleibt die Lage in Ober- und Südbayern angespannt. Ohne deutliche Steigerung der Bauaktivitäten wird sich die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage voraussichtlich weiter vergrößern.






