29 April 2026, 12:17

Wiesbadens Maifestspiele feiern 130 Jahre mit Wagner und Straßenkunst

Plakat für Rudolf Sieczynskis Oper "Wien, du Stadt Meiner Träume" mit einer Stadtansicht im Hintergrund und Text zur Beschreibung der Aufführung.

Wiesbadens Maifestspiele feiern 130 Jahre mit Wagner und Straßenkunst

Die Internationalen Maifestspiele Wiesbaden feiern ihre 130. Auflage

Die Internationalen Maifestspiele Wiesbaden sind mit ihrer 130. Ausgabe zurück – und eröffnen in diesem Jahr mit Richard Wagners Tristan und Isolde, das sowohl im Theater als auch unter freiem Himmel zu erleben ist. Die Veranstalter versprechen eine Mischung aus Musik, Straßenkunst und mutigen Darbietungen, die das Publikum begeistern sollen.

Den Auftakt macht Tristan und Isolde in einer Inszenierung von Tiago Rodrigues am Hessischen Staatstheater. Parallel dazu gibt es eine kostenlose Open-Air-Übertragung der Oper am Warmer Damm, die live auf eine Großbildleinwand gestreamt wird. Wagner-Expertinnen und -Experten stehen zudem für Gespräche über die Produktion und Fragen des Publikums bereit.

Am zweiten Tag verwandeln sich die Straßen in eine lebendige Kunstmeile: Mit Installationen, Origami-Workshops und einem offenen Opernchor ist für alle etwas dabei. Am Abend zieht ein Umzug mit riesigen Giraffenpuppen als Höhepunkt durch die Innenstadt. Den Abschluss des Festivals bildet ein Konzert mit Schauspieler und Musiker Christian Friedel, der die Veranstaltung mit einem musikalischen Höhepunkt beschließt.

Das Programm verbindet klassische Oper mit zeitgenössischer Kreativität. Durch kostenlose Open-Air-Aufführungen und interaktive Formate wollen die Veranstalter neue Zielgruppen erreichen und einen Dialog zwischen verschiedenen Kunstformen anregen.

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In diesem Jahr steht die 130. Ausgabe der Maifestspiele ganz im Zeichen von Zugänglichkeit und Innovation. Kostenlose Opernübertragungen im Freien, Fachgespräche und Kunstinstallationen im öffentlichen Raum bilden das Herzstück des Festivals. Die Verbindung von Tradition und Experiment spiegelt den langjährigen Anspruch wider, Menschen durch Kultur zu verbinden.

Quelle