30 June 2026, 04:24

Wie Europa mit Chinas technologischer Macht umgeht – neue Studie zeigt Strategien und Lücken

Zersplitterte Europa: Umgang mit China als Technologie- und Innovationsmacht

Wie Europa mit Chinas technologischer Macht umgeht – neue Studie zeigt Strategien und Lücken

Das European Think Tank Network on China (ETNC) hat seinen neuesten Bericht darüber veröffentlicht, wie verschiedene Länder mit China als technologischer Großmacht umgehen. Die Studie untersucht die nationalen Strategien zur wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit mit Peking. Zudem analysiert sie aktuelle politische Kurswechsel und deren Auswirkungen auf die künftige Entwicklung.

Der Bericht umfasst 24 Länderkapitel sowie einen separaten Abschnitt zur EU. Jedes Kapitel beleuchtet die Trends in der Zusammenarbeit mit China und konzentriert sich dabei auf die Bereiche, die für die jeweiligen Länder besonders relevant sind.

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Expert:innen des Mercator Institute for China Studies (MERICS) haben zu zentralen Teilen des Berichts beigetragen, darunter die Zusammenfassung sowie die Kapitel zur EU, Deutschland, Irland und Italien. Das Dokument thematisiert auch den Kurs der EU hin zu einer „Risikominimierungs“-Strategie in den wissenschaftlichen und technologischen Beziehungen zu China.

Allerdings wird diese Politik in den Mitgliedstaaten bisher uneinheitlich umgesetzt. Wie der Bericht feststellt, fehlt es an einer abgestimmten Vorgehensweise, was zu unterschiedlichen Praktiken innerhalb der EU führt.

Das ETNC-Papier gibt einen Ausblick darauf, wie sich das Verhältnis zu China in den kommenden Jahren entwickeln könnte. Es betont die Notwendigkeit einer klareren Koordinierung bei der technologischen Zusammenarbeit mit Peking. Die Ergebnisse zeigen sowohl Chancen als auch Herausforderungen auf, die mit einer effektiven Gestaltung dieser Beziehungen einhergehen.

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