Werdohler Polizei deckt über 120 Verkehrsverstöße in zwei Tagen auf
Polizei in Werdohl führt gezielte Verkehrskontrollen im Rahmen einer europaweiten Sicherheitskampagne durch
Die Polizei in Werdohl hat an zwei Tagen gezielte Verkehrskontrollen im Rahmen einer europaweiten Aktionswoche zur Verkehrssicherheit durchgeführt. Dabei wurden fast 200 Fahrzeuge überprüft – mit zahlreichen Verstößen, darunter Fahrer ohne Führerschein und Drogen am Steuer.
Im Fokus der Kontrollen standen Alkohol, Drogen und die Anschnallpflicht. Viele Autofahrer bedankten sich bei den Beamten für deren Einsatz während der Überprüfungen.
Am Donnerstag wurden 117 Fahrzeuge kontrolliert, wobei 84 Verstöße festgestellt wurden. Darunter waren zwei Fahrer ohne Führerschein, ein Fahrer ohne Versicherungsschutz und drei Personen, die unter Drogeneinfluss standen. Zudem registrierten die Beamten 60 Fälle, in denen Fahrer oder Mitfahrer nicht angeschnallt waren, sowie 21 Verstöße gegen die korrekte Sicherung von Kindern im Auto.
Am Folgetag überprüfte die Polizei weitere 68 Fahrzeuge. Dabei wurden zwei weitere Fahrer ohne Führerschein, ein unversicherter Autofahrer und fünf unter Drogeneinfluss stehende Lenker ermittelt. Insgesamt kamen an diesem Tag 43 Verstöße hinzu, sodass sich die Gesamtzahl der Vergehen über beide Tage auf über 120 belief.
Die Kontrollen waren Teil der ROADPOL-Aktionswoche zum Thema "Alkohol & Drogen", die darauf abzielt, Risiken im Straßenverkehr zu verringern. Die Beamten wiesen zudem darauf hin, dass der Sicherheitsgurt nach wie vor das wirksamste Mittel ist, um schwere Verletzungen bei Unfällen zu verhindern. Ein nicht angeschnallter Mitfahrer kann im Ernstfall zum Geschoss werden und andere Insassen – insbesondere Kinder – gefährden, selbst auf kurzen Strecken.
Die Aktion zeigte, dass es weiterhin Probleme mit der Gurtpflicht, dem Fahren ohne Führerschein und Drogen am Steuer gibt. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, grundlegende Sicherheitsregeln einzuhalten, um sich selbst und andere zu schützen.
Für Medienanfragen steht die Pressestelle des Polizeikreis Märkischer Kreis unter der Telefonnummer 49 (0)2371 9199-1220 bis -1222 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.






