15 April 2026, 23:01

Wahlmanipulation in Düdingen: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Stimmensammlung

Grünes Papier mit 'Elections municipales' darauf gegen einen weißen Hintergrund.

Wahlmanipulation in Düdingen: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Stimmensammlung

In Düdingen ist eine Untersuchung wegen des Verdachts auf unzulässige Stimmensammlung bei den Kommunalwahlen eingeleitet worden. Die Staatsanwaltschaft Freiburg prüft nun Vorwürfe von Unregelmäßigkeiten, nachdem Beamte bei der Auszählung auffällige Muster in den Wahlunterlagen festgestellt hatten. Die Ergebnisse der Wahl zum 50-köpfigen Gemeinderat könnten daraufhin einer genaueren Prüfung unterzogen werden.

Der Verdacht kam vergangenen Sonntag auf, als das Wahlbüro mehrere Dutzend Stimmzettel mit frappierend ähnlicher Handschrift entdeckte. Diese Beobachtung löste Bedenken aus, es könnte sich um Stimmensammlung handeln – eine in der Schweiz verbotene Praxis.

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Die Bezirksverwaltung der Region Sense leitete den Fall daraufhin an die Staatsanwaltschaft weiter. Nach Artikel 282bis des Schweizerischen Strafgesetzbuchs kann Stimmensammlung mit einer Geldstrafe geahndet werden. Die Behörden untersuchen nun, ob die mutmaßlichen Manipulationen Einfluss auf das Endergebnis der Gemeinderatswahlen gehabt haben könnten.

Bisher gab es keine Festnahmen, doch die Ermittlungen laufen weiter, während die Beamten die Beweislage sichten.

Das Ergebnis der Untersuchung könnte weitreichende Folgen für die lokale Politik in Düdingen haben. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohen rechtliche Konsequenzen oder sogar eine Überprüfung des Wahlergebnisses. Die Staatsanwaltschaft hat noch keinen Zeitplan für die Veröffentlichung ihrer Erkenntnisse bekannt gegeben.

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