23 May 2026, 04:42

Verschwinden von Kimberly Moya bleibt sieben Monate später ungelöst

Beklagter im Verschwinden von Kimberly Moya hätte zur Aussage gezwungen werden sollen, sagt Verteidigung; mutmaßliche Folter wird untersucht

Verschwinden von Kimberly Moya bleibt sieben Monate später ungelöst

Sieben Monate nach ihrem Verschwinden bleibt die 16-jährige Kimberly Moya weiterhin vermisst. Zuletzt wurde sie am 2. Oktober 2025 nach dem Besuch eines Internetcafés gesehen. Die Behörden konnten ihren Aufenthaltsort bis heute nicht ermitteln.

Paulo Alberto „N.“ wurde am 8. Oktober 2025 im Zusammenhang mit dem Fall Moya festgenommen. Ihm wird das Verbrechen des erzwungenen Verschwindenlassens vorgeworfen, ebenso wie Gabriel Rafael „N.“. Beide Männer sollen in die Entführung der Jugendlichen verwickelt sein.

Die Verteidigung behauptet, Paulo Alberto „N.“ sei rechtswidrig inhaftiert und von Ermittlungsbeamten gefoltert worden. Sein Anwalt wirft vor, er sei geschlagen worden und habe erst kürzlich Zugang zu den vollständigen Akten erhalten. Mittlerweile wurde eine offizielle Beschwerde nach dem Istanbul-Protokoll wegen der angeblichen Misshandlung eingereicht.

Die Rechtsvertreter von Paulo Alberto „N.“ fordern nun seine Freilassung bis zum Prozessbeginn. Sie argumentieren, die Anklage verfüge nicht über ausreichende Beweise, um seine weitere Inhaftierung zu rechtfertigen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Suche nach Kimberly Moya geht weiter, ohne dass es neue Hinweise gibt. Paulo Alberto „N.“ bleibt in Untersuchungshaft, während seine Verteidigung die Rechtmäßigkeit seiner Festnahme anfechtet. Die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft dauern an.

Lesen Sie auch:

Quelle