Veronica Fusaro vertritt die Schweiz mit sozialkritischem ESC-Song Alice
Julian KleinVeronica Fusaro vertritt die Schweiz mit sozialkritischem ESC-Song Alice
Die Schweiz hat Veronica Fusaro ausgewählt, das Land beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien zu vertreten. Die 28-jährige Sängerin aus Thun BE wird dort ihre Pop-Rock-Ballade Alice präsentieren – ein Lied, das sich mit Gewalt gegen Frauen auseinandersetzt. Kritiker haben bereits die kraftvolle Botschaft und ihre gesangliche Darstellung gelobt.
Fusaro bringt zehn Jahre Bühnenerfahrung mit zum ESC: Sie hat weltweit über 500 Konzerte gegeben und sich dabei einen Namen als überzeugende Live-Künstlerin gemacht.
Der Song Alice erzählt die Geschichte einer Frau, die zum Schweigen gebracht und zum Objekt degradiert wird, und thematisiert sowohl körperliche als auch psychische Gewalt. Die Texte decken auf, wie Opfer von Gewalt oft ignoriert oder abgetan werden. Die thematische Tiefe des Stücks hat früh Aufmerksamkeit erregt – Kritiker heben besonders seine emotionale Wucht hervor.
Ein Rezensent des Tages-Anzeiger nannte Alice einen "guten Song mit einer herrlichen Stimme", merkte aber an, dass Rock beim ESC nur schwer aus der Masse herausrage. Kurz nach der Veröffentlichung platzierten die Wettquoten auf Eurovisionworld Fusaro auf Platz 17 unter den Teilnehmenden.
Fusaros Beitrag wird im nächsten Jahr in Wien antreten – mit einer Botschaft gegen Gewalt und Unterdrückung. Die bisherige Resonanz deutet darauf hin, dass das Lied über den Wettbewerb hinaus Diskussionen anregen könnte. Ob Alice auf der ESC-Bühne wirklich überzeugt, wird ihre Performance zeigen.






