USA und China suchen Lösungen im anhaltenden Handelskonflikt um Seltene Erden und Chips
Elias KochUSA und China suchen Lösungen im anhaltenden Handelskonflikt um Seltene Erden und Chips
Die USA und China werden ihre Handelsgespräche fortsetzen, während die Spannungen in zentralen Wirtschaftsbereichen weiterhin bestehen. Der kommissarische US-Finanzminister Scott Bessent trifft diesen Wochenende in Paris auf den chinesischen Vize-Ministerpräsidenten He Lifeng. Die Gespräche folgen auf einen vorläufigen Waffenstillstand, der Ende 2022 vereinbart wurde, doch seitdem sind neue Handelskonflikte aufgeflammt.
Bessent und He Lifeng werden am Sonntag und Montag in der französischen Hauptstadt zusammenkommen. Die Gespräche finden statt, nachdem sich der damalige US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping zuletzt im Oktober 2022 beim APEC-Gipfel getroffen hatten. Beide Politiker sollen laut Bessent ein gegenseitiges Respektverhältnis pflegen.
Die USA und China hatten ihren Handelsstreit im Oktober 2022 vorläufig beigelegt, doch die Meinungsverschiedenheiten bestehen fort. Zu den zentralen Streitpunkten zählen Seltene Erden und Halbleiterchips, die weiterhin für Spannungen sorgen. Unterdessen kündigte die US-Regierung am Mittwoch neue Untersuchungen an, die zu zusätzlichen Zöllen auf mehrere Länder – darunter China – führen könnten.
Trump soll zudem Ende März nach China reisen, was auf eine fortgesetzte diplomatische Annäherung hindeutet. Bessent betonte zwar Fortschritte in den Wirtschaftsgesprächen, doch größere Durchbrüche stehen noch aus. Die anstehenden Treffen in Paris zielen darauf ab, die langjährigen Handelskonflikte zu entschärfen. Weitere Zölle könnten jedoch verhängt werden, abhängig von den Ergebnissen der jüngsten US-Untersuchungen. Beide Seiten verhandeln weiter, während sie die Spannungen in kritischen Sektoren zu steuern versuchen.






