Uniper senkt Dividende und gibt stabile Finanzprognose bis 2022 bekannt
Felix HoffmannUniper senkt Dividende und gibt stabile Finanzprognose bis 2022 bekannt
Uniper hat seine Finanzprognose für die kommenden zwei Jahre veröffentlicht und damit klare Erwartungen an Erträge und Aktionärsrenditen gesetzt. Der Energiekonzern gab die geplanten Zahlen für 2021 und 2022 bekannt und kündigte gleichzeitig Pläne für Dividendenzahlungen an.
Für das Jahr 2021 rechnet Uniper mit einem bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen 1,05 und 1,3 Milliarden Euro. Das bereinigte Nettoergebnis für dasselbe Jahr wird auf 0,85 bis 1,05 Milliarden Euro prognostiziert. Aktionäre können mit einer vorgeschlagenen Dividende von mindestens 7 Cent pro Aktie rechnen – ein Rückgang gegenüber den 1,37 Euro pro Aktie, die 2020 ausgeschüttet wurden.
Für 2022 erwartet das Unternehmen ein bereinigtes EBIT im Bereich von 1,0 bis 1,3 Milliarden Euro. Das bereinigte Nettoergebnis soll dann zwischen 0,8 und 1,1 Milliarden Euro liegen. Die Zahlen spiegeln Unipers fortlaufende Finanzstrategie wider, während das Unternehmen sich den Marktbedingungen anpasst.
Unipers Prognosen skizzieren einen stabilen finanziellen Kurs, bei dem die Erträge in beiden Jahren in einem ähnlichen Rahmen bleiben. Die für 2021 vorgeschlagene Dividende stellt im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Kürzung dar und deutet auf eine Veränderung in der Ausschüttungspolitik des Unternehmens hin.






