05 June 2026, 18:12

Uniper mit sinkenden Gewinnen – doch die Jahresprognose bleibt stabil

CO2-Zertifikate verringerten Uniper's Halbjahresergebnis

Uniper mit sinkenden Gewinnen – doch die Jahresprognose bleibt stabil

Uniper legt Halbjahreszahlen vor: Gewinne sinken, Jahresprognose bleibt stabil

Am Mittwoch präsentierte Uniper in Düsseldorf seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr. Der Energiekonzern meldete sowohl beim bereinigten Nettogewinn als auch beim operativen Ergebnis einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Trotz des Rückgangs hielt das Unternehmen an seiner Prognose für das Gesamtjahr 2021 fest.

Der bereinigte Nettogewinn des Konzerns sank um rund 42 Millionen Euro auf 485 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten. Auch das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) ging zurück und lag bei 580 Millionen Euro – nach 691 Millionen Euro im Vorjahr. Höhere Rückstellungen für CO₂-Emissionszertifikate belasteten die Ergebnisse.

Die Handelsperformance von Uniper schwächte sich ab, da die Gas-Margen nach einem ungewöhnlich starken Jahr 2020 wieder auf normale Werte zurückgingen. Dagegen verbuchte das europäische Stromerzeugungssegment des Unternehmens höhere Erträge, unter anderem dank der Inbetriebnahme des Kohlekraftwerks Datteln 4.

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Das Unternehmen bestätigte seine Jahresprognose für 2021 und erwartet ein bereinigtes EBIT zwischen 800 Millionen und 1,05 Milliarden Euro. Der bereinigte Nettogewinn soll sich auf 650 Millionen bis 850 Millionen Euro belaufen. Zwar drückten die CO₂-Rückstellungen das Halbjahresergebnis, doch werden Absicherungstransaktionen diesen Effekt ausgleichen – wenn auch erst im vierten Quartal. Das operative Jahresergebnis bleibt von den Rückstellungen unberührt.

Uniper zeigt damit ein durchwachsenes erstes Halbjahr mit geringeren Gewinnen, hält aber an der stabilen Jahresprognose fest. Die Absicherungsstrategie des Unternehmens wird die CO₂-bedingten Belastungen im Laufe des Jahres 2021 ausgleichen und das operative Jahresergebnis auf Kurs halten.

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