UN startet Stipendienprogramm für Klimaschutz-Fachkräfte aus Entwicklungsländern
Felix HoffmannUN startet Stipendienprogramm für Klimaschutz-Fachkräfte aus Entwicklungsländern
Das Sekretariat der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) und das Institut der Vereinten Nationen für Umwelt und menschliche Sicherheit (UNU-EHS) haben ein neues Stipendienprogramm ins Leben gerufen. Es soll junge Fachkräfte aus Entwicklungsländern auf Aufgaben im Klimaschutz vorbereiten. Die Initiative unterstützt die Ziele des Pariser Abkommens sowie die Nachhaltigkeitsziele der UN.
Die UNFCCC, das übergeordnete Übereinkommen des Pariser Klimaabkommens von 2015, zählt nahezu alle Staaten der Welt zu ihren Mitgliedern. Ihr Hauptziel besteht darin, den globalen Temperaturanstieg deutlich unter 2 Grad Celsius zu halten – idealerweise auf 1,5 Grad zu begrenzen.
Das Stipendienprogramm bietet Praxiserfahrung im UNFCCC-Sekretariat in Bonn sowie Forschungsmöglichkeiten am UNU-EHS, das sich mit fortgeschrittenen Studien zu Umweltrisiken und Anpassungsstrategien befasst. Die Förderdauer beträgt je nach Hintergrund und Qualifikationen der Teilnehmenden zwischen sechs Monaten und zwei Jahren.
UNFCCC-Generalsekretärin Patricia Espinosa unterstützt die Initiative nachdrücklich. Sie ist überzeugt, dass das Programm Kapazitäten für Klimaschutzmaßnahmen aufbaut und junge Menschen in Beschäftigung bringt. Nach Abschluss des Programms können die Stipendiatinnen und Stipendiaten ihr neu erworbenes Fachwissen in ihren Heimatländern oder international einsetzen.
Die Initiative steht im Einklang mit weiteren Bestrebungen wie der G7-Initiative für Klimarisikoversicherungen. Zudem spiegelt sie die laufende Arbeit des UNU-EHS wider, etwa eine nationale Haushaltsbefragung zu Klimawandel und Migration im Pazifikraum. Das Programm verhilft jungen Fachkräften zu den Fähigkeiten, die sie benötigen, um globale Klimaherausforderungen zu bewältigen.






