TUSEM Essen überrollt Gegner mit furioser zweiter Halbzeit in der 2. Bundesliga
Julian KleinTUSEM Essen überrollt Gegner mit furioser zweiter Halbzeit in der 2. Bundesliga
TUSEM Essen dominiert im Fussball der 2. Bundesliga mit starker zweiter Halbzeit
TUSEM Essen setzte sich im Fussball der 2. Bundesliga mit einer entschlossenen Aufholjagd in der zweiten Hälfte durch. Die Hausherren bauten ihre Führung kurz nach der Pause innerhalb weniger Minuten auf sechs Tore aus und ließen ihren Gegnern kaum eine Chance auf ein Comeback. Trainer Mark Schmetz machte später Übermüdung und defensive Fehler für die deutliche Niederlage verantwortlich.
Die Gäste begannen schwach und hatten im ersten Durchgang große Schwierigkeiten, die Essener Abwehr zu durchbrechen. Trotz kurzzeitigem Widerstand lagen sie zur Pause mit 17:21 zurück, nachdem Essen seinen Vorsprung zeitweise auf fünf Tore ausgebaut hatte.
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Auswärtsspieler zunächst mehr Elan, doch Essen übernahm schnell wieder das Kommando. Innerhalb von nur fünf Minuten erhöhten sie ihre Führung auf sechs Tore und machten damit alle Hoffnungen auf eine Wende zunichte. Bis zur 53. Minute stand es bereits 35:25 für die Essener.
Schmetz räumte ein, dass seine Mannschaft klar unterlegen gewesen sei, und führte die schwache Leistung auf die anstrengende Spielplanung zurück. Zudem kritisierte er technische Fehler seiner Spieler sowie die mangelhafte Nutzung taktischer Fouls. Beide Torhüter standen aufgrund ständiger defensiver Patzer während der gesamten Partie unter Druck.
Für die Gäste bleibt nach dieser Partie wenig Positives. Schmetz bezeichnete die Essener Heimstätte als eines der schwierigsten Auswärtsiele der Liga. Sein Team hat nun nur wenig Zeit zur Erholung, bevor es ins nächste Spiel geht.
Injury und defensive Stärke bestimmen TUSEMs Sieg
TUSEM Essen gewann das Spiel gegen HSG Krefeld mit 40:32. Dabei kam es zu einer Schlüsselverletzung und defensiver Klasse. Felix Göttler, der früh wichtige Tore erzielte, musste verletzungsbedingt das Spiel verlassen. Trainer Kenji Hövels lobte Tom Wolf und Valentin Willner für ihre 'defensive Meisterleistung', die dem Team eine 21:17-Halbzeitführung bescherte. Das Spiel wurde von 2052 Zuschauern in Essen's Sporthalle verfolgt, Schiedsrichter waren Friedel und Herrmann, es gab insgesamt 16 Strafen.