Trump plant Golfplatz-Umbau in Washington trotz laufendem Rechtsstreit
Felix HoffmannTrump plant Golfplatz-Umbau in Washington trotz laufendem Rechtsstreit
Präsident Donald Trump hat in Washington D.C. mehrere Bauprojekte begutachtet, darunter die geplante Neugestaltung eines örtlichen Golfplatzes. Während seines Besuchs kündigte er an, dass die Arbeiten auf dem Gelände am 1. September beginnen sollen – trotz eines laufenden Rechtsstreits vor dem Bundesbezirksgericht.
Trump besuchte gemeinsam mit Innenminister Doug Burgum, Mitarbeitern und Mitgliedern der Familie Fazio die East Potomac Golf Links. Dabei äußerte er Unzufriedenheit mit dem Zustand des Rasens und der Beregnungsanlage. Auf dem Gelände waren zuvor Trümmerteile aus dem Abriss des Ostflügels des Weißen Hauses gefunden worden, darunter auch giftige Metalle.
Der Präsident informierte sich zudem über die Umgestaltung des Lafayette Parks und erörterte Pläne für die Route seiner Fahrkolonne um einen geplanten Triumphbogen. Er deutete an, dass der neugestaltete Golfplatz künftig große Turniere wie die U.S. Open oder den Ryder Cup ausrichten könnte.
Später gab Trump bekannt, dass er sich mit Janeese Lewis George treffen werde, der Siegerin der demokratischen Vorwahlen für das Amt des Bürgermeisters von Washington. Lewis George erklärte, sie werde mit jedem zusammenarbeiten – auch mit dem Präsidenten –, um die Interessen der Einwohner Washingtons bestmöglich zu vertreten.
Die Neugestaltung des Golfplatzes bleibt jedoch Gegenstand des anhängigen Rechtsstreits. Sollte das Projekt umgesetzt werden, könnte es den Standort zu einer Spielstätte für hochkarätige Golfturniere machen. Das Treffen zwischen Trump und Lewis George könnte die weiteren Diskussionen über die Zukunft des Vorhabens prägen.
