Trump-Foto mit NCAA-Siegerinnen löst Shitstorm wegen ignorierter Spielerinnen aus
Amelie FrankeTrump-Foto mit NCAA-Siegerinnen löst Shitstorm wegen ignorierter Spielerinnen aus
Das Frauennationalteam der University of Georgia im Tennis besuchte kürzlich nach dem Gewinn der NCAA-Meisterschaft das Weiße Haus. Ein Foto von diesem Anlass löste anschließend im Internet breite Kritik aus.
Auf dem Bild ist zu sehen, wie Präsident Donald Trump mit dem Team posiert – doch die Spielerinnen sind größtenteils von männlichen Trainern und Betreuern verdeckt. Nutzer sozialer Medien wiesen schnell auf die scheinbare Missachtung hin und kritisierten, dass Trump kaum mit den Athletinnen selbst interagierte.
Während des Besuchs gab Trump den anwesenden männlichen Trainern und Mitarbeitern die Hand, unterließ diesen Gestus jedoch gegenüber den Spielerinnen. Das Foto hielt diesen Moment fest: Die Mannschaft ist im Hintergrund kaum zu erkennen, während die Männer im Vordergrund stehen.
Die Kritik ließ nicht lange auf sich warten. Die ehemalige Tennislegende Rennae Stubbs kommentierte ein Video des Ereignisses mit den Worten: "Stellt euch vor, er hätte den Spielerinnen die Hand gegeben – oh warte, das hat er ja nicht!" Auch Martina Navratilova, eine weitere einflussreiche Stimme im Tennis, reagierte auf das Foto mit dem Kommentar: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte…" Sowohl Navratilova als auch Stubbs hatten sich in der Vergangenheit wiederholt kritisch zur Trump-Administration geäußert.
In den sozialen Medien nahm die Empörung weiter zu. Viele Nutzer fragten, warum die Spielerinnen nicht dieselbe Anerkennung erhielten wie das männliche Betreuerteam. Im Mittelpunkt der Kontroverse stand die wahrgenommene Geringschätzung der sportlichen Leistung des Teams.
Der Besuch im Weißen Haus, der eigentlich den Sieg der Mannschaft feiern sollte, entwickelte sich stattdessen zu einem Kristallisationspunkt für Kritik. Sowohl das Foto als auch Trumps Verhalten während der Veranstaltung wurden intensiv diskutiert. Die Episode fügt sich in die anhaltende Debatte über die Behandlung von Sportlerinnen in prominenten Rahmen ein.






