Tierschützer protestieren gegen Ignoranz der Stadt Xalapa bei Tierquälerei und fehlenden Hilfsangeboten
Julian KleinTierschützer protestieren gegen Ignoranz der Stadt Xalapa bei Tierquälerei und fehlenden Hilfsangeboten
Dutzende Tierschützer versammelten sich diese Woche in Xalapa, um gegen das Vorgehen der lokalen Regierung bei Fällen von Tierquälerei zu protestieren. Die Demonstranten warfen Stadtvertretern vor, die steigende Zahl von Misshandlungs- und Vernachlässigungsfällen zu ignorieren, während gleichzeitig wichtige Dienstleistungen für herrenlose Haustiere gestrichen würden.
Im Fokus der Proteste stand Bürgermeisterin Daniela Griego, der die Aktivisten vorwerfen, sich wiederholt nicht mit den Anliegen des Tierschutzes auseinanderzusetzen. Bereits zuvor hatte es Vorwürfe gegeben, die Stadtverwaltung habe Meldungen über systematische Hundevergiftungen in der Stadt nicht nachgegangen.
Die Organisatoren kritisierten zudem die Abschaffung kostenloser Kastrationprogramme. Diese Kampagnen hatten bisher dazu beigetragen, die Population herrenloser Tiere zu kontrollieren. Nun berichten Tierschützer jedoch, dass das städtische Tiergesundheitszentrum nicht einmal über grundlegende Ausrüstung und Materialien für Sterilisationen verfüge.
Zusätzlich zur Verärgerung müssen Tierarztkonsultationen für streunende Hunde und Katzen – einst kostenlos angeboten – nun bezahlt werden. Die Protestierenden argumentieren, dass die kostenlose Versorgung erhalten bleiben müsse, insbesondere angesichts der hohen Zahlen an Tierabgaben und Misshandlungsfällen in Xalapa.
Die Demonstration unterstrich die wachsenden Spannungen zwischen Tierschutzorganisationen und den lokalen Behörden. Da kostenlose Kastrationen und tierärztliche Leistungen reduziert wurden, warnen Aktivisten vor einer weiteren Zunahme herrenloser Tiere und von Grausamkeitsfällen. Eine Stellungnahme aus dem Büro der Bürgermeisterin zu den Vorwürfen steht bisher aus.






