Tamil Nadus Regierungsbildung hängt an einer entscheidenden VCK-Entscheidung
Elias KochTamil Nadus Regierungsbildung hängt an einer entscheidenden VCK-Entscheidung
Die politische Zukunft von Tamil Nadu bleibt vorerst ungewiss. Die Entscheidung der Viduthalai Chiruthaigal Katchi (VCK) am 9. Mai wird darüber bestimmen, ob die Tamilaga Vettri Kazhagam (TVK) die nötige Unterstützung erhält, um eine stabile Regierung zu bilden. Bis dahin bleiben die Verhandlungen zwischen den Parteien in vollem Gange.
Die TVK, die bei den jüngsten Parlamentswahlen 108 Sitze errang, benötigt insgesamt 118 Abgeordnete, um im 234 Mitglieder zählenden Parlament die Mehrheit zu sichern. Aktuell verfügt ihr Vorsitzender Vijay über die Unterstützung von 116 Parlamentariern – zwei Stimmen fehlen ihm noch zur notwendigen Mehrheit. Die VCK, geführt von Thol. Thirumavalavan, wird am 9. Mai ein entscheidendes Treffen abhalten. Dort soll geklärt werden, ob die Partei die TVK bei der Regierungsbildung unterstützen wird. Die Ankündigung erfolgt in einer Morgensendung, in der Thirumavalavan die offizielle Haltung der VCK erläutern wird.
Bisher hatten widersprüchliche Medienberichte über die Position der VCK zu Verwirrung in der Öffentlichkeit geführt. Die Partei betonte, dass erst nach dem Treffen am 9. Mai Klarheit über ihre Entscheidung bestehen werde. Das Büro des Gouverneurs bestätigte unterdessen, dass seit Bekanntgabe der Wahlergebnisse intensive Verhandlungen zwischen den Parteien laufen.
Vijays Bemühungen, eine Regierung zu bilden, hängen maßgeblich davon ab, ob es ihm gelingt, die fehlenden Stimmen zu gewinnen. Sollte die VCK ihre Unterstützung zusagen, stünde der Weg für seine Vereidigung als Ministerpräsident offen. Ohne diese Unterstützung bleibt die politische Lage in Tamil Nadu jedoch weiter ungelöst. Die kommenden Tage werden für die politische Entwicklung in Tamil Nadu entscheidend sein. Die Erklärung der VCK am 9. Mai könnte den Ausschlag geben, ob Vijay die notwendige Mehrheit erreicht und eine neue Regierung bilden kann. Bis dahin bleibt die Zukunft der Landesregierung in der Schwebe.
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