SVP-Waadt postet peinliche KI-Flaggen-Panne im Wahlkampf – und löscht sie wieder
Felix HoffmannSVP-Waadt postet peinliche KI-Flaggen-Panne im Wahlkampf – und löscht sie wieder
Die Waadtländer Sektion der Schweizerischen Volkspartei (SVP) ist in die Kritik geraten, nachdem sie in ihrem Wahlkampf ein mit KI generiertes Bild verwendet hatte. Das Foto zeigte einen Vater mit Sohn am Genfersee – doch die darauf abgebildete Kantonflagge wies gleich mehrere Fehler auf: Die Farben waren vertauscht, und im Wahlspruch fehlte ein Wort.
Der Wahlkampfbeitrag wurde über den offiziellen Instagram-Account der Partei geteilt. Die Waadtländer Flagge war darin mit Grün unten und Weiß oben dargestellt – genau umgekehrt als im Original. Zudem stimmten die Proportionen nicht, da die Flagge eigentlich quadratisch sein müsste, im Bild jedoch in einem anderen Format erschien.
Auch der Leitspruch "Liberté et Patrie" war unvollständig: Die Konjunktion "et" fehlte. Darüber hinaus erstreckte sich der Spruch über beide Hälften der Flagge, statt nur über den weißen Bereich. Nach der Entdeckung der Pannen wurde der Beitrag wieder gelöscht.
Unklar bleibt, ob der von der Kampagne ins Visier genommene Großrat Jean-François Thuillard die Ungenauigkeiten der Flagge vor der Veröffentlichung kannte.
Der gelöschte Post wirft ein Schlaglicht auf die Risiken von KI-generierten Inhalten in politischen Wahlkämpfen. Die Fehler im Flaggendesign und im Wahlspruch wurden von Beobachtern schnell erkannt. Die SVP-Sektion Waadt hat sich zu dem Vorfall bisher nicht geäußert.






