Studierende der UAEM fordern mit Campus-Besetzung mehr Sicherheit nach Femiziden
Elias KochStudierende der UAEM fordern mit Campus-Besetzung mehr Sicherheit nach Femiziden
Studierende der Universidad Autónoma del Estado de México (UAEM) an der Fakultät für Rechnungswesen, Betriebswirtschaft und Informatik unterstützen einen neuen Sicherheitsplan für die Hochschule. Der Vorstoß erfolgt nach einer einwöchigen Besetzung des Campus, bei der die Forderung nach strengeren Schutzmaßnahmen im Anschluss an jüngste Gewalt gegen Frauen im Mittelpunkt stand.
Der Umfassende Hochschulsicherheitsplan wurde als Reaktion auf die Fälle von Kimberly und Karol vorgeschlagen, zwei Opfern von Femiziden. Pablo Tamez Ponce, Student an der UAEM, betonte, dass die Initiative darauf abzielt, die Sicherheit auf dem Campus zu verbessern, ohne die Autonomie der Universität zu gefährden.
Zu den zentralen Vorschlägen gehören eine bessere Beleuchtung, Überwachungskameras und Notrufknöpfe. Tamez Ponce begrüßte zudem die Unterstützung von Gouverneurin Margarita González Saravia, die sich ebenfalls für ähnliche Maßnahmen einsetzt.
Die Universitätsleitung hat versucht, mit den besetzenden Studierenden in Dialog zu treten, und sie zu Gesprächen am Dienstag eingeladen. Bisher gab es jedoch keine Antwort. Unterdessen plant Tamez Ponce, mit Kommiliton:innen Diskussionen zu organisieren, um einen einheitlichen Vorschlag für die Hochschulleitung zu erarbeiten.
Die Besetzung dauert nun bereits acht Tage an, wobei die Studierenden auf konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit drängen. Sollte der Plan umgesetzt werden, könnte er neue Sicherheitsinfrastrukturen und -protokolle auf dem gesamten UAEM-Campus einführen. In den kommenden Tagen werden weitere Gespräche zwischen Studierenden und Verantwortlichen erwartet.






