Streit um illegale Marktgebühren: Cebu City ermittelt gegen Händlervereinigungen
Elias KochStreit um illegale Marktgebühren: Cebu City ermittelt gegen Händlervereinigungen
Der Stadtrat von Cebu City hat am 23. Juni 2026 Vorwürfe wegen unerlaubter Gebührenerhebungen am Carbon Public Market untersucht. Im Mittelpunkt standen Vorwürfe von Bürgermeister Nestor Archival, der privaten Händlervereinigungen vorwirft, von Marktteilnehmern zwingende Abgaben einzufordern. Archival äußerte Bedenken, dass private Vereinigungen täglich Gebühren von bis zu 420 Philippinische Peso (P) von den Händlern verlangen. Er schätzte, dass rund 2.000 Mitglieder monatlich bis zu 18 Millionen Peso an diese Gruppen zahlen könnten. Laut Archival sollten Händler lediglich offizielle staatliche Gebühren entrichten, darunter Standmieten, die Arkabala-Steuer, Eintrittsgebühren, allgemeine Marktgebühren und Barangay-Abgaben.
Die Cebu Coalition of the United Vendors Association (CCUVA) wies alle Vorwürfe zurück und bezeichnete die Anschuldigungen als haltlos. Maria Pino, Präsidentin der CCUVA, betonte, dass die Mitgliedschaft in Händlerverbänden keine gesetzliche Voraussetzung für den Betrieb am Carbon Public Market sei. Zudem bekräftigte die Organisation ihr Engagement für Transparenz und korrekte Buchführung, um die Einwandfreiheit aller Markttransaktionen zu gewährleisten.
Ziel der Ratssitzung war es, die Rechtmäßigkeit der erhobenen Gebühren zu prüfen und Klarheit in die Angelegenheit zu bringen. Die Untersuchungen des Stadtrats sollen klären, ob die Gebührenerhebungen durch private Vereinigungen rechtmäßig sind. Die CCUVA bleibt bei ihrer Position, dass ihre Praktiken im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben stehen und keine zwingenden Abgaben verlangt werden.
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