13 April 2026, 14:40

Stille Solidarität: Wie Belarusen mit Briefen an Gefangene Widerstand zeigen

Ein rotes und weißes Kissen mit den Worten 'Gerechtigkeit für Belarus' darauf gegen einen weißen Hintergrund.

Stille Solidarität: Wie Belarusen mit Briefen an Gefangene Widerstand zeigen

Regelmäßige Treffen von Belarusen sind zu einer stillen, doch kraftvollen Geste der Solidarität geworden. Bei diesen Zusammenkünften verfassen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Briefe an politische Gefangene, die derzeit hinter Gittern sitzen. Die Veranstaltungen unterstreichen das wachsende Gefühl der Verbundenheit unter denen, die sich gegen das autoritäre Regime des Landes stellen.

Die Treffen finden in regelmäßigen Abständen statt, wobei die Organisatoren Stifte, Papier und Umschläge bereitstellen. Jede teilnehmende Person schreibt einige ermutigende Worte, bevor die Botschaft an eine zentrale Sammelstelle weitergegeben wird. Die Briefe werden anschließend sorgfältig in der Briefbank aufbewahrt, um sicherzustellen, dass sie irgendwann die Gefangenen erreichen, für die sie bestimmt sind.

Die demokratische Führungspersönlichkeit hinter der Initiative hat offen über die Wirkung dieser Aktionen gesprochen. Sie drückte tiefe Dankbarkeit gegenüber den Teilnehmenden aus und bezeichnete deren Engagement als bemerkenswert. Am meisten habe sie jedoch die schiere Stärke der Einheit überrascht, die einfache Belarusen an den Tag legen.

Die Briefe fließen weiter – jeder ein kleines, aber greifbares Zeichen des Widerstands. In der Briefbank lagern inzwischen Hunderte von Nachrichten, die darauf warten, zugestellt zu werden. Für die Inhaftierten bleiben diese Worte eine der wenigen Verbindungen zur Außenwelt.

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