10 June 2026, 16:19

Steffen Krach attackiert Bundesregierung: "Sparpolitik trifft Berliner besonders hart"

Berliner SPD zweifelt an Reformzeitplan der Bundesregierung

Steffen Krach attackiert Bundesregierung: "Sparpolitik trifft Berliner besonders hart"

Steffen Krach, SPD-Vorsitzender und Oberbürgermeisterkandidat in Berlin, hat die Bundesregierung aus Union und Sozialdemokraten öffentlich scharf kritisiert. Er beschrieb eine düstere Stimmung unter den Wählern, von denen viele ihre Frustration und Ängste über die aktuelle Politik zum Ausdruck bringen wollten.

Krach warf der Regierung vor, bei der Sozial- und Gesundheitspolitik zu stark auf Sparmaßnahmen zu setzen. Die geplanten Kürzungen würden die Berliner Bevölkerung besonders hart treffen – etwa bei Wohngeld, Elterngeld, ÖPNV-Tarifen, Pflegeleistungen und BAföG-Förderungen für Studierende.

Zudem kritisierte er die Kommunikationsstrategie der Bundesregierung: Es fehle eine klare Erklärungslinie, warum die Reformen notwendig seien. Statt täglich neue Einschnitte zu verkünden, forderte Krach die Verantwortlichen auf, ein ausgewogenes und gerechtes Reformpaket zu erarbeiten.

Skeptisch gegenüber einer schnellen Lösung äußerte er, dass vor dem Sommer kaum mit einer Einigung zu rechnen sei. Krach setze lieber auf Fairness als auf überstürzte, unausgereifte Vorschläge. Um die Stimmung in der Bevölkerung zu veranschaulichen, lud er Kanzler und Minister ein, mit ihm an einem Infostand in Berlin zu stehen und selbst zu erleben, wie die Menschen auf der Straße denken.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Krach bleibt pessimistisch, dass vor der Sommerpause noch ein Reformkompromiss gelingt. Seine Sorgen gelten vor allem den ungleich verteilten Belastungen für sozial Schwache. Er pocht weiterhin auf mehr Transparenz und eine gerechtere Gestaltung der politischen Weichenstellungen.

Quelle