24 May 2026, 09:02

Stadtmuseum Duisburg feiert 33 Jahre mit Blick auf seine bewegte Geschichte

Schwarzes und weißes Foto eines Raums im Museum of Fine Arts, London, mit Tischen, Stühlen, Skulpturen an den Wänden, Fenstern mit Vorhängen und Geländern.

Stadtmuseum Duisburg feiert 33 Jahre mit Blick auf seine bewegte Geschichte

Das Stadtmuseum Duisburg feiert am 22. März mit einer Sonderveranstaltung unter der Leitung von Museumsdirektorin Dr. Susanne Sommer sein 33-jähriges Bestehen. Die Feierlichkeiten beginnen um 12 Uhr und umfassen eine Diskussion über die Geschichte des Museums mit dem ehemaligen Pressesprecher Werner Pöhling. Der Eintritt ist im regulären Ticketpreis von 4,50 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Kinder oder Ermäßigte enthalten.

Das Museum öffnete am 22. März 1991 erstmals seine Türen – als Teil des Projekts IBA Emscher Park. In einer umgebauten Industriebautenmühle entstanden innerhalb von nur zweieinhalb Jahren ein Neubau für Ausstellungen, Veranstaltungen und eine moderne Restaurierungswerkstatt. Über 2.500 Besucher strömten am Eröffnungswochenende herbei, angezogen von der Ausrichtung auf die Hafenidentität Duisburgs und dem Leitmotiv „Kultur für alle“.

Damals betonte der damalige Oberbürgermeister Josef Krings die wachsende Verbindung der Stadt zu ihrem Wasserstandort und bezeichnete den Innenhafen als idealen Standort für die neue Einrichtung. Wolfgang Clement, der später Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen wurde, lobte in seiner Eröffnungsrede den inklusiven Ansatz des Museums.

In den vergangenen Jahrzehnten präsentierte das Haus große Ausstellungen, darunter „Gerhard Mercator, Europa und die Welt“ (1994–1995) zum 400. Todestag des Kartografen. Aktuelle Schauen wie „Nester, Kobel, Höhlen – Raus aus dem Winterschlaf“ oder „Cash! – Eine Geschichte des Geldes“ spiegeln die gewachsene Bandbreite zwischen Stadtgeschichte und kulturellen Themen wider.

Die Jubiläumsveranstaltung bietet die Gelegenheit, Vergangenheit und Gegenwart des Museums zu erkunden. Das vollständige Programm findet sich auf www.stadtmuseum-duisburg.de. Besucher können an der Diskussion teilnehmen und die Ausstellungen im Rahmen des regulären Eintritts besichtigen.

AKTUALISIERUNG

New details emerge about the museum's origins and past exhibitions

The Stadtmuseum Duisburg was originally named the Niederrheinische Museum when it opened in 1991. Its landmark Gerhard Mercator exhibition ran from September 4, 1994 to January 31, 1995, marking 400 years since the cartographer's death. The museum's thematic evolution continues with recent exhibitions exploring money and animal habitats.

Quelle