Städtetag NRW fordert Runden Tisch für Sonntagsöffnungen im Einzelhandel
Elias KochStädtetag NRW fordert Runden Tisch für Sonntagsöffnungen im Einzelhandel
Der Städtetag Nordrhein-Westfalen drängt nach jüngsten Gerichtsurteilen, die Sonntagsöffnungen untersagt haben, auf Gespräche über die Zukunft des Sonntagsverkaufs. Die Vereinigung fordert einen Runden Tisch mit allen Beteiligten, um praktikable Lösungen zu finden. Der Vorstoß kommt zu einer Zeit, in der der Einzelhandel durch die Corona-Krise zunehmend unter finanziellen Druck gerät.
Der Städtetag argumentiert, dass eine begrenzte Zahl an Sonntagsöffnungszeiten die Belastung für kämpfende Unternehmen verringern könnte. Man geht davon aus, dass solche Öffnungen dazu beitragen könnten, Verluste zu mindern und zu verhindern, dass Geschäfte dauerhaft schließen müssen.
Um dies zu erreichen, hat die Vereinigung zu einer Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften, Kirchen und Handelsverbänden aufgerufen. Sie schlägt vor, dass lokale Vereinbarungen den Weg für einen rechtlich abgesicherten Sonntags- und Feiertagsverkauf ebnen könnten.
Der Vorschlag folgt auf Gerichtsentscheidungen, die bisherige Regelungen zur Sonntagsöffnung gekippt hatten. Nun fordert der Städtetag das Land auf, alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen und den Streit mit klaren, praxisnahen Maßnahmen beizulegen.
Sollte der Plan genehmigt werden, könnten Händler an ausgewählten Sonntagen und Feiertagen öffnen. Die Vereinigung hofft, dass dies die durch die Pandemie stark gebeutelten Unternehmen stabilisieren wird. Eine endgültige Entscheidung hängt von den Verhandlungen zwischen allen betroffenen Gruppen ab.






