20 June 2026, 05:00

Staatliche Unternehmen bedrohen Wettbewerbsfähigkeit der kasachischen Wirtschaft

Staatliche Unternehmen bedrohen Wettbewerbsfähigkeit der kasachischen Wirtschaft

Staatliche Unternehmen bedrohen Wettbewerbsfähigkeit der kasachischen Wirtschaft

Die Regierung sieht sich zunehmend mit Forderungen konfrontiert, die Rolle des halbstaatlichen Sektors und staatseigener Unternehmen neu zu bewerten. Ohne gezielte Steuerung drohen diese Bereiche weiter zu wachsen und den Wettbewerb zu verzerren. Die Einnahmen im halbstaatlichen Sektor haben bereits die Marke von 5 Billionen Tenge erreicht und werden in verschiedene Projekte und Unternehmen investiert. Gleichzeitig tragen staatliche Unternehmen 14 bis 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei und kontrollieren 40 bis 45 Prozent der Unternehmensvermögen. Dies birgt die Gefahr, private Initiativen zu verdrängen und den Wettbewerb zu ersticken.

Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat zwar Maßnahmen zur wirtschaftlichen Liberalisierung erlassen, doch die Privatisierungsbemühungen kommen nur langsam voran. Senatspräsident Maulen Aschimbajew hat nun eine klare langfristige Strategie für diese Sektoren gefordert, um private Unternehmen nicht weiter zu benachteiligen.

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Experten betonen, dass ohne entschlossenes Handeln das Gleichgewicht zwischen staatlichem und privatem Sektor weiter gestört bleibt. Eine klare Vision für die Zukunft dieser Einrichtungen könnte nicht nur die Belastung für den Haushalt verringern, sondern auch eine wettbewerbsfähigere Wirtschaft fördern. Die aktuelle Situation erfordert dringend Lösungen, um die wachsende Dominanz staatlicher und halbstaatlicher Unternehmen einzudämmen. Nur so lässt sich verhindern, dass private Unternehmen weiterhin an Marktchancen verlieren und die Wirtschaft an Dynamik einbüßt.

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