SRG-Initiative: Gegner setzen fast doppelt so viel Geld ein wie Befürworter
Felix HoffmannSRG-Initiative: Gegner setzen fast doppelt so viel Geld ein wie Befürworter
Die Finanzberichte zu den Kampagnen für die Abstimmungen am 8. März liegen vor. Die Gegner der SRG-Initiative haben fast doppelt so viel Geld aufgebracht wie deren Befürworter. Beide Seiten haben nun ihre Geldgeber vor dem Referendum offengelegt.
Die Gruppe, die sich gegen die SRG-Initiative stellt, verzeichnet Kampagneneinnahmen in Höhe von 3,88 Millionen Schweizer Franken. Mehr als die Hälfte dieser Summe stammt von der SP-Partei und dem Verein Souveräne Medien Schweiz. Ihre Finanzmittel übersteigen damit deutlich die der Initiativbefürworter, die 1,89 Millionen Franken deklariert haben.
Das pro-SRG-Lager stützt sich stark auf eine einzige Quelle: Rund drei Viertel ihrer Mittel wurden von der IG SRG-Initiative „200 Franken reichen“ bereitgestellt.
Unterdessen zeigt die Debatte über die Individualbesteuerung ein ähnliches finanzielles Ungleichgewicht. Die Befürworter des Vorschlags verfügen über mehr Ressourcen als ihre Gegner. Zur Initiative für das Bargeld-Referendum liegen bisher noch keine Finanzangaben vor.
Die Finanzberichte unterstreichen den deutlichen Finanzvorteil der SRG-Gegner: Ihr Kampagnenbudget von 3,88 Millionen Franken steht den 1,89 Millionen Franken der Befürworter scharf gegenüber. Der Ausgang der Abstimmung am 8. März könnte davon abhängen, wie diese Mittel in der finalen Phase des Wahlkampfs eingesetzt werden.






