16 April 2026, 08:35

Sotschi rüstet sich mit über 1.200 Schutzräumen für den Notfall

Feuerwehr- und Rettungsdienstgebäude mit roter Tür, Fenstern, einem Namensschild, einem Flaggenmast mit Flagge, einem Metallturm, einem Zaun, einer Gruppe von Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Sotschi rüstet sich mit über 1.200 Schutzräumen für den Notfall

Sotschi hat seine Anstrengungen verstärkt, um Schutzräume für mögliche Notfälle vorzubereiten. Die Stadt stellt sicher, dass über 1.200 unterirdische Räumlichkeiten – darunter Keller, Tiefgaragen und Fußgängerunterführungen – für die öffentliche Nutzung bereitstehen. Zudem haben die Behörden eine umfassende Informationskampagne gestartet, um die Bevölkerung über Sicherheitsmaßnahmen aufzuklären.

Bei einem kürzlichen Treffen unter Leitung von Bürgermeister Andrei Proschunin wurden die Notfallpläne der Stadt für Bedrohungen wie Drohnenangriffe erörtert. Dabei ging es um die Nutzung der Schutzräume sowie die Abstimmung zwischen den lokalen Behörden.

In allen Stadtbezirken Sotschis laufen derzeit Aufräumarbeiten. Im Bezirk Adler wurden 180 Keller und Tiefgaragen geräumt, im Bezirk Chosta 24, im Bezirk Lasarewskoje 196 und im Zentralbezirk 80. An den Maßnahmen beteiligen sich lokale Räte, Hausverwaltungen und Anwohner.

Die Stadt unterhält 220 spezielle Zivilschutzbunker für wichtige Berufsgruppen, Einsatzkräfte und Studierende. Darüber hinaus sind nun über 600 zusätzliche Schutzräume einsatzbereit und können bei Bedarf sofort genutzt werden. Um die Auffindbarkeit zu verbessern, werden an Wohngebäuden Hinweisschilder mit Standorten und Kontaktdaten der Schutzräume angebracht.

Die Sensibilisierung der Bevölkerung bleibt ein zentrales Anliegen. Die Kampagne umfasst Bürgerversammlungen, Schulungen für Hausverwaltungen und Medienarbeit. Leitfäden und visuelle Hilfsmittel werden zudem über soziale Netzwerke und lokale Nachrichtensender verbreitet.

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Mit mehr als 1.200 Schutzräumen und Hunderten von Bunkern, die nun einsatzbereit sind, will Sotschi sicherstellen, dass die Einwohner im Ernstfall wissen, wohin sie sich begeben müssen. Die Aufräumaktionen und Informationskampagnen werden im Rahmen der umfassenden Sicherheitsvorkehrungen fortgesetzt.

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