Solingens Wohnungsbündnis AWS setzt klare Ziele gegen Wohnungsnot und für Klimaschutz
Amelie FrankeSolingens Wohnungsbündnis AWS setzt klare Ziele gegen Wohnungsnot und für Klimaschutz
Solingens Wohnungsbündnis (AWS) macht großen Schritt im Kampf gegen Wohnungsmangel
Das Solinger Wohnungsbündnis (AWS) hat einen wichtigen Meilenstein erreicht, um die wachsende Nachfrage nach Wohnraum in der Stadt zu bewältigen. Bei einem Treffen Anfang April festigten die Mitglieder ihre Struktur und legten klare Ziele für die Zukunft fest. Die 2021 gegründete Initiative vereint zentrale Akteure der Wohnungswirtschaft, um bezahlbaren und nachhaltigen Wohnraum zu schaffen.
Ursprünglich als Zusammenschluss von Wohnungsmarkt-Beteiligten gestartet, arbeitet das AWS daran, sowohl die Qualität als auch die Quantität des Solinger Wohnungsangebots zu verbessern. Auf dem jüngsten Treffen wurden offizielle Satzungen verabschiedet und Uwe Asbach, Vorstandsmitglied des Spar- und Bauvereins Solingen, zum Sprecher gewählt.
Die Stadt steht vor einer enormen Herausforderung: Bis 2040 werden etwa 5.200 zusätzliche Wohneinheiten benötigt. Um diesen Bedarf zu decken, sind jährlich zwischen 220 und 250 Neubauten geplant. Andreas Budde, Leiter des Solinger Bau- und Planungsamts, betonte die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Neben dem Neubau legt das AWS großen Wert auf Klimaschutz. Die Strategie sieht vor, Bauvorhaben mit Umweltzielen in Einklang zu bringen und die Folgen des Klimawandels zu berücksichtigen. In der nächsten Phase sollen thematische Arbeitsgruppen entstehen – darunter eine, die sich auf die Sanierung des bestehenden Wohnungsbestands konzentriert.
Mit einer klaren Führungsstruktur und definierten Prioritäten geht das Wohnungsbündnis nun in die Umsetzung. Unter der Leitung von Uwe Asbach wird die Gruppe bezahlbaren Wohnraum fördern und gleichzeitig sicherstellen, dass neue Projekte Klimaziele erfüllen. Die Bildung der Arbeitsgruppen markiert den nächsten Schritt, um aus Plänen Taten werden zu lassen.






