03 May 2026, 10:16

Solingen streitet über Grundsteuer-Erhöhung: FDP warnt vor Belastung für Bürger und Firmen

Eine belebte Stadtstraße mit Fahrzeugen, einem Fußweg, Strommasten, Gebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel, mit einem Gebäude mit der Aufschrift "Capas Public Market" im Vordergrund.

Solingen streitet über Grundsteuer-Erhöhung: FDP warnt vor Belastung für Bürger und Firmen

In Solingen kommt es zu einer hitzigen Debatte über die Grundsteuer. Einige lokale Politiker schlagen eine Erhöhung der Sätze vor und argumentieren, die Stadt benötige mehr Einnahmen. Doch die Freie Demokratische Partei (FDP) lehnt den Vorschlag entschieden ab und warnt, dass dies Bürger und Unternehmen, die bereits unter Druck stehen, zusätzlich belasten würde.

Die Grundsteuer-Hebesätze in Solingen gehören bereits jetzt zu den höchsten in Nordrhein-Westfalen. Viele Haushalte kämpfen damit, ihre Grundbedürfnisse zu decken – eine weitere Erhöhung würde die finanzielle Belastung noch verschärfen. Mieter, Vermieter und Unternehmen müssten mit höheren Kosten rechnen, sollte der Plan umgesetzt werden.

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Unternehmen tragen durch die Gewerbesteuer maßgeblich zur Finanzierung kommunaler Dienstleistungen bei. Die FDP argumentiert, dass eine Anhebung der Grundsteuer Firmen und Einwohner vertreiben könnte. Andreas Zelljahn, stellvertretender Vorsitzender der Partei, warnte, höhere Sätze könnten Solingen als Standort für Investitionen weniger attraktiv machen.

Nina Brattig, Vorsitzende der FDP in Solingen, hat klar gemacht, dass ihre Fraktion gegen jede Steuererhöhung stimmen wird. Die Partei ruft nun alle politischen Gruppen auf, den Vorschlag zu blockieren. Ihr Ziel ist es, die finanzielle Belastung in der aktuellen wirtschaftlichen Krise zu verringern – und nicht noch zu verstärken.

Die Haltung der FDP bringt sie in Konflikt mit den Befürwortern einer Steuererhöhung. Sollte der Vorschlag vorankommen, müssten Anwohner, Mieter und Unternehmen mit höheren Ausgaben rechnen. Bislang bleibt die Debatte jedoch unentschieden – eine endgültige Entscheidung steht noch aus.

Quelle