16 April 2026, 16:20

Solingen: Streit um italienisches Markt-Schild endet mit inklusiver Lösungsidee

Lobby des Beijing U Me Einkaufszentrums mit einem großen beleuchteten Schild, Namen und Informationsschildern, Stühlen und Menschen, die gehen.

Solingen: Streit um italienisches Markt-Schild endet mit inklusiver Lösungsidee

Pläne für ein rein italienischsprachiges Schild am Ohligs-Markt in Solingen wurden verworfen. Die SPD-Fraktion zog ihren Vorschlag nach Kritik zurück. Lokale Gruppen haben inzwischen alternative Wege vorgeschlagen, um Informationen an die Gemeinschaft weiterzugeben.

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Ursprünglich wollte die SPD am Ohligs-Marktplatz ein zweites Schild auf Italienisch anbringen. Doch das Bürgerbündnis für Solingen (BfS) lehnte den Plan ab – mit der Begründung, er bevorzuge ungerechtfertigt eine Sprache. Später nahm die Fraktion den Antrag zurück, was das BfS begrüßte.

Das BfS brachte stattdessen eigene Ideen zur Verbesserung der Kommunikation ein. Statt eines einsprachigen Schildes schlug die Gruppe vor, die bestehende Informationssäule für gemeindenahe Bekanntmachungen zu nutzen. Bezirksvertreter Michael Bender unterstützte den Kurswechsel der SPD und betonte, dass keine einzelne Gemeinschaft besonders hervorgehoben werden sollte.

Bender sprach sich zudem für die weiteren Pläne des BfS aus. Dazu gehört ein künstlerisch gestaltetes Zusatzschild mit mehreren Sprachen, die in der Gegend gesprochen werden. Ziel ist es, dass alle Anwohner:innen wichtige Informationen auf eine Weise erhalten, die inklusiv wirkt.

Mit dem Rückzug des Italienisch-Schild-Plans eröffnet sich nun Raum für umfassendere Lösungen. Würden die Vorschläge des BfS umgesetzt, könnten Gemeinschaftshinweise künftig in mehreren Sprachen angezeigt werden. Die lokalen Verantwortlichen warten nun auf eine Entscheidung, wie es mit den neuen Ideen weitergeht.

Quelle