Solingen sichert Festhalle Ohligs durch Vorkaufsrecht für die Nachbarschaft
Julian KleinSolingen sichert Festhalle Ohligs durch Vorkaufsrecht für die Nachbarschaft
Die Stadt Solingen hat die Festhalle im Stadtteil Ohligs zurückerworben. Dabei machte sie von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch, um das Gebäude zu sichern. Der Schritt wird von der örtlichen Grünen-Fraktion begrüßt, die darin einen positiven Impuls für das Gemeinwesen sieht.
Die Bezirksratsfraktion der Grünen in Ohligs lobte die Entscheidung der Stadt. Annette Müller, sprecherin für Stadtplanung der Partei, warnte, dass die bisherige Ungewissheit über die Zukunft der Halle die Entwicklung des Viertels hätte beeinträchtigen können.
Die Festhalle soll nun vorrangig für die öffentliche Nutzung saniert werden. Von der Wiederbelebung des Gebäudes werden vor allem lokale Vereine und Initiativen profitieren. Claudia Ring, Sprecherin der Grünen-Fraktion, hofft, dass daraus ein lebendiger Mittelpunkt für das Gemeinwesen entsteht.
Die Stadt plant jedoch nicht, die Festhalle auf Dauer zu behalten. Stattdessen soll zeitnah eine gemeinnützige Lösung umgesetzt werden. Als nächster Schritt steht die aktive Gestaltung der Zukunft der Halle an, um das Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Durch den Rückkauf ist die Zukunft der Festhalle nun gesichert. Stadt und Anwohner können die Pläne für die Sanierung vorantreiben. Ein gemeinnütziges Modell wird die langfristige Nutzung des Gebäudes zum Wohl von Ohligs lenken.
