Solingen setzt auf Wohlfahrtsverbände als wirtschaftliche Stütze der Stadt
Julian KleinSolingen setzt auf Wohlfahrtsverbände als wirtschaftliche Stütze der Stadt
Treffen in Solingen unterstreicht zentrale Rolle der Wohlfahrtsverbände für die Stadtwirtschaft
Bei einem kürzlichen Treffen in Solingen wurde die bedeutende Rolle der Wohlfahrtsverbände für die lokale Wirtschaft hervorgehoben. Vertreter aus heimischen Unternehmen und sozialen Einrichtungen trafen sich im DRK Solingen, um über finanzielle Herausforderungen und zukünftige Fördermöglichkeiten zu diskutieren. Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig diese Organisationen als große Arbeitgeber und Anbieter sozialer Dienstleistungen für die Stadt sind.
Im Rahmen der Sitzung des IHK-Bezirksausschusses kamen Mitglieder der Solinger Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und Unternehmensvertreter zusammen. Jan Peter Coblenz eröffnete die Debatte mit einem Appell, die wirtschaftliche Bedeutung dieser Einrichtungen stärker zu würdigen – und zwar in der gesamten Region.
Dr. Thorsten Böth warnte vor steigenden Personalkosten und Materialausgaben, die durch begrenzte Refinanzierungsmöglichkeiten im sozialen Bereich noch verschärft würden. Trotz dieser Belastungen betonte er, dass Kürzungen bei der Kinderbetreuung keinesfalls in Frage kämen. Die Runde erörterte zudem Wege, um das ehrenamtliche Engagement zu stärken und langfristige Finanzierungssicherheit zu schaffen.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass eine stärkere Unterstützung durch Bund, Land und Kommune unverzichtbar sei. Besonders dringend sei eine stabile Finanzierung, um Fachkräfte zu gewinnen und die Dienstleistungen aufrechtzuerhalten. Die Wohlfahrtsverbände präsentierten ihr breites Aufgabenspektrum – von der Migrationsberatung und Familienhilfe bis zur Obdachlosenbetreuung.
Das Treffen endete mit einem gemeinsamen Bekenntnis zum Erhalt der sozialen Angebote in Solingen. Die Organisatoren kündigten an, sich für politische und finanzielle Rückendeckung einzusetzen, um die aktuellen Probleme zu bewältigen. Die wirtschaftliche und soziale Stabilität der Stadt hänge maßgeblich von der Handlungsfähigkeit dieser Verbände ab.






