03 April 2026, 00:23

Solingen kämpft mit explodierenden Kosten durch verkürzte Schulzeiten bis Ostern

Plakat mit der Aufschrift "Hohes Kosten von Kinderarbeit" mit blauem Hintergrund, weißer Schrift und weißem Rand, das kreisförmige Anordnungen von Gesichtern verschiedener Menschen um die Überschrift zeigt.

Solingen kämpft mit explodierenden Kosten durch verkürzte Schulzeiten bis Ostern

Solingen steht vor steigenden Kosten durch verlängerte verkürzte Schulzeiten bis zu den Osterferien

Die Stadt Solingen sieht sich mit wachsenden Ausgaben konfrontiert, da die verkürzten Unterrichtszeiten bis zu den Osterferien Mitte April verlängert werden. Bereits seit November 2023 hat die Kommune über 67.000 Euro für die Betreuung von Schülern der Wilhelm-Hartschen-Schule aufgewendet. Nun fordert sie das Land Nordrhein-Westfalen auf, diese Kosten zu übernehmen.

Seit Beginn des Schuljahres 2023/2024 kämpft Solingen mit reduzierten Unterrichtsstunden aufgrund von Personalmangel. Um die Lücken zu schließen, setzte die Stadt Integrationskräfte ein, die Schüler betreuen, die vorzeitig nach Hause geschickt werden müssen. Allein zwischen November 2023 und Januar 2024 beliefen sich die Kosten für die Ersatzbetreuung an der Wilhelm-Hartschen-Schule auf 67.228,10 Euro.

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Durch die Verlängerung der verkürzten Schulzeiten bis Mitte April werden die monatlichen Ausgaben voraussichtlich um etwa 23.000 Euro steigen. Bis zum Ende des Schuljahres könnten die Gesamtkosten über 115.000 Euro liegen. Bisher hat Solingen diese Kosten ohne Landeszuschüsse getragen.

Die Stadtverwaltung argumentiert, dass das Land die Mittel erstatten sollte, da es für die Bereitstellung ausreichenden Lehrpersonals verantwortlich sei. Die finanzielle Belastung verschärft die ohnehin angespannte Haushaltslage Solingens – die Verantwortlichen warnen, dass weitere Lasten nicht mehr shouldered werden können.

Offiziell hat die Stadt bereits die Rückerstattung sowohl der bisherigen als auch der künftigen Ausgaben im Zusammenhang mit dem Lehrkräftemangel beantragt. Wird der Antrag bewilligt, würde dies den Haushalt Solingens bis zum Sommer um mindestens 115.000 Euro entlasten. Ohne Unterstützung des Landes muss die Stadt die vollen finanziellen Folgen der anhaltenden Personalkrise weiterhin allein tragen.

Quelle