25 April 2026, 16:18

Solingen gedenkt 30 Jahre nach dem rassistischen Brandanschlag mit bewegenden Feiern

Steintafel an einem Gebäude mit zwei Fahnen darüber, die einen Text tragen, der ein Massaker gedenkt.

Solingen gedenkt 30 Jahre nach dem rassistischen Brandanschlag mit bewegenden Feiern

Solingen gedenkt mit offiziellen Veranstaltungen an den 30. Jahrestag des tödlichen Brandanschlags von 1993

Die zentrale Gedenkfeier, an der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier teilnehmen wird, findet am 29. Mai 2023 statt. Rund 600 Gäste, darunter hochrangige Politiker, sind eingeladen, um der Opfer und Überlebenden zu gedenken.

Die Gedenkveranstaltungen beginnen bereits am 28. Mai mit der Umbenennung des Mercimek-Platzes in Mevlüde-Genç-Platz. Diese Ehrung gilt Mevlüde Genç, einer Überlebenden und langjährigen Fürsprecherin der Angehörigen der Opfer.

Am 29. Mai startet die Hauptveranstaltung um 14:00 Uhr im Theater und Konzerthaus Solingen. Bundespräsident Steinmeier, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach werden Reden halten. Im Anschluss folgt eine Gedenkfeier an der Unteren Wernerstraße, bei der Stelen mit Porträts der Opfer enthüllt werden.

Später führt ein stiller Marsch zur Mildred-Scheel-Schule, wo Shuttle-Dienste ältere und mobilitätseingeschränkte Teilnehmer unterstützen. Zudem wird im Zentrum für verfolgte Künste die Ausstellung "Den Opfern ein Gesicht, den Überlebenden eine Stimme" eröffnet.

Weitere Details zu den Veranstaltungen sind in den offiziellen Bekanntmachungen der Stadt zu finden.

Die Gedenkfeiern bringen Würdenträger, Überlebende und die Öffentlichkeit zusammen, um der Opfer des Anschlags zu gedenken. Der umbenannte Platz, die neue Ausstellung und die Gedenkstelen werden als bleibende Zeichen des Respekts für die Opfer und ihre Familien dienen.

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