27 June 2026, 06:27

Skandal um Regierungsrat Acker: Uni Michigan stellt Ermittlungen ein – doch er bleibt im Amt

Universität von Michigan: Regent Jordan Acker entschuldigt sich nach Bestätigung 'unangemessener' Nachrichten

Skandal um Regierungsrat Acker: Uni Michigan stellt Ermittlungen ein – doch er bleibt im Amt

Der Verwaltungsrat der University of Michigan hat die Untersuchungen gegen den Regierungsrat Jordan Acker eingestellt, nachdem bestätigt wurde, dass er unangemessene Äußerungen getätigt hatte. Die Entscheidung folgte einer Prüfung von Nachrichten, die er in einem Slack-Channel verschickt hatte. Acker stand zwar in der Öffentlichkeit in der Kritik, betonte jedoch, dass er sein Amt bis zum Ende seiner Amtszeit im Januar 2027 behalten werde.

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Im April 2026 hatte die Universität die Kanzlei Patterson Belknap damit beauftragt, Vorwürfe gegen Acker zu untersuchen. Die Ermittlungen bestätigten, dass er anzügliche Bemerkungen über eine Studentin sowie ein Foto von ihr mit Freundinnen gemacht hatte. Zudem wurden von ihm zwischen 2020 und 2021 getätigte obszöne sexuelle Kommentare über eine demokratische Strategin verifiziert.

Während einer Sitzung des Verwaltungsrats am 25. Juni entschuldigte sich Acker für die Vorfälle, ging jedoch nicht direkt auf die Nachrichten ein. Er widerstand Forderungen nach seinem Rücktritt und beharrte darauf, seine Amtszeit zu Ende zu führen. Die Regierungsrätin Denise Ilitch bezeichnete den Vorfall später als eine „Lehrstunde“ für Studierende.

Acker hatte zuvor Vorfälle gemeldet, bei denen pro-palästinensische Aktivisten sein Zuhause aufgesucht und 2024 sein Anwaltsbüro vandaliert hatten. Obwohl er im April 2026 die Nominierung der Michigan Democratic Party für den Verwaltungsrat an Amir Makled verlor, bleibt er bis auf Weiteres in seiner Position.

Der Verwaltungsrat schloss den Fall ohne weitere disziplinarische Maßnahmen ab. Acker wird seine Aufgaben bis zum 1. Januar 2027 weiter wahrnehmen. Die Untersuchungsergebnisse und seine öffentlichen Stellungnahmen markieren das Ende der offiziellen Reaktion der Universität auf den Vorfall.

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