Skandal um manipulierte Online-Auktion in Magadan: Behörden greifen ein
Elias KochSkandal um manipulierte Online-Auktion in Magadan: Behörden greifen ein
In Magadan hat eine Online-Auktion für Kritik gesorgt, nachdem Unregelmäßigkeiten aufgedeckt wurden. Dabei ging es um den Verkauf einer Garage und eines Grundstücks in der Marchekanski-Gasse 8, die sich im Besitz derselben Person befinden. Die Behörden haben nun aufgrund mehrfacher Rechtsverstöße Korrekturmaßnahmen angeordnet.
Die Auktion war vom Regionalbüro der russischen Bundesagentur für staatliches Vermögen (Rosimuschestwo) organisiert worden. Garage (205,8 Quadratmeter) und Grundstück (242 Quadratmeter) wurden dabei als separate Lose ausgelobt – ein Verstoß gegen russisches Recht, da beide Objekte demselben Eigentümer gehören. Zudem enthielt die Auktionsbekanntmachung Fotos, die die angebotenen Gegenstände nicht korrekt abbildeten.
Die Kommission des Föderalen Antimonopolamts (FAS) stellte zwei schwerwiegende Verstöße im Verfahren fest. Die Unterlagen wurden inzwischen an die zuständigen Stellen übermittelt, um mögliche Verwaltungsverfahren einzuleiten. Die verantwortliche Behörde wurde angewiesen, die festgestellten Mängel zu beheben.
Der Auktionsveranstalter muss die Rechtsverletzungen nun bereinigen. Als zentrale Probleme wurden irreführende Fotos und die unzulässige Aufteilung der Lose identifiziert. Weitere verwaltungsrechtliche Schritte könnten folgen, sobald die eingereichten Akten geprüft wurden.
